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Fußball

Mainz gewinnt gegen Nürnberg

Mainz feiert und klettert in der Tabelle auf Rang fünf. Im Topspiel der 11. Runde empfängt Bayern München das Überraschungsteam aus Frankfurt. Verfolger Schalke hat Bremen zu Gast, Meister Dortmund muss nach Augsburg.

Mainz gewinnt gegen Nürnberg und jubelt. (Foto: dpa)

Mainz gewinnt gegen Nürnberg und jubelt

Am Ende der Partie bejubelten die Mainzer Fans ihre Spieler noch Minuten nach dem Schlusspfiff. Die Elf von Trainer Thomas Tuchel hatte gerade mit 2:1 (2:1) gegen Nürnberg gewonnen. Für Mainz war es der fünfte Sieg in den letzten sieben Partien; für eine Nacht stehen sie nun sogar einen Platz vor dem amtierenden deutschen Meister aus Dortmund auf Rang fünf. Den 30.000 Zuschauern in Mainz wurde von Beginn an ein kampfbetontes, aber unterhaltsames Spiel geboten.

Die Tuchel-Elf dominierte die Begegnung in den ersten Minuten und erzielte durch Nicolai Müller bereits nach zwölf Minuten die Führung. Nur neun Minuten später erhöhte Andreas Ivanschitz auf 2:0. Nürnberg kämpfte sich zurück in die Partie und kam durch Per Nilsson kurz vor der Pause zum verdienten Anschlusstreffer (40. Minute). Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking war nun besser im Spiel und drängte auf den Ausgleich, konnte den Mainzer Schlussmann Christian Wetklo aber nicht überwinden und so blieb es bei einer erneuten Niederlage für die Hecking-Elf.

Kann Frankfurt Bayern ärgern?

Eintracht Frankfurt rockt als Aufsteiger die Liga. Nach zehn Spielen liegen die Hessen auf einem beachtlichen dritten Rang. Und doch gibt es vor dem Auftritt beim Tabellenführer in München einen ganz klaren Favoriten. "Was die da vorne wegzaubern, ist schon außergewöhnlich", schwärmt Frankfurts Trainer Armin Veh über die Bayern.

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FC Bayern empfängt Eintracht

Natürlich hat er sich das beeindruckende 6:1gegen Lille in der Champions League angesehen. Und eigentlich könnte er seiner Mannschaft die knapp 400 Kilometer lange Reise nach München auch ersparen. Denn dort, beim Rekordmeister, hat Veh als Tainer noch nie einen Sieg mitgenommen. Einziger Hoffnungsschimmer: "Je länger eine Serie dauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie reißt." Dass allerdings die Bayern nach der Niederlage vor zwei Wochen gegen Leverkusen ihr zweites Heimspiel in Folge verlieren könnten, dürfte etwa so wahrscheinlich sein wie eine Meisterschaft von Schalke 04.

Bremer Unruhe vor der Reise nach Gelsenkirchen

Die Schalker liegen sogar noch vor der Eintracht auf dem zweiten Platz, allerdings mit sieben Punkten Rückstand auf den FC Bayern. Am Samstag spielen sie nach der Champions-League-Aufholjagd vom Dienstag gegen den FC Arsenal (2:2) gegen Werder Bremen, das seinerseits nach schwachem Saisonstart und personellem Aderlass seinen Rhythmus gefunden zu haben scheint. In der Tabelle haben sich die Norddeutschen inzwischen auf Position sieben vorgearbeitet, und eigentlich wäre auch alles wunderbar an der Weser, wären da nicht die Wechselgerüchte um Sportdirektor Klaus Allofs in Richtung Wolfsburg. Zwar kam vom Besagten prompt das Dementi ("Es gab weder Gespräche noch ein konkretes Angebot. Ich bin total fokussiert auf Werder"), aber wie so oft in solchen Fällen: Ein paar Tage Unruhe sind garantiert.

Dortmund zwischen Real und der Realität

Ganz ruhig und entspannt ist man derzeit in Dortmund. Kein Wunder, lobte doch sogar die internationale Presse den Auftritt der Borussia bei Real Madrid (2:2). Keine Frage, der deutsche Meister ist inzwischen auch in der Champions League angekommen. In der Meisterschaft aber hakt es bisweilen noch. Platz fünf ist sicher nicht das Saisonziel. Zumindest von der Papierform her hat Trainer Jürgen Klopp mit dem FC Augsburg eine leichte Aufgabe vor der Brust. "Ich glaube, der Dienstagabend war ein weiteres Indiz dafür, wieviel Spaß es machen kann, wenn man sich wirklich alles abverlangt", hat "Kloppo" festgestellt, und nimmt seine Mannschaft damit auch für den Auftritt beim Bundesliga-Schlusslicht in die Pflicht.

Borussia Dortmund will auch in der Bundesliga wieder eine gute Leistung zeigen. (Foto: dpa)

Borussia Dortmund will auch in der Bundesliga wieder eine gute Leistung zeigen

Wer zu wenig Punkte hat, sollte welche holen

Der SC Freiburg wird seinen Gegner, den Hamburger SV, ganz sicher nicht unterschätzen. "Der HSV hat in René Adler einen außergewöhnlichen Torwart, und auch sonst sind sie individuell richtig gut besetzt", weiß Christian Streich. Die jüngsten Hamburger Erfolge hätten sich zudem noch positiv aufs Selbstvertrauen der Gäste ausgewirkt, so die psychologische Ferndiagnose des Freiburger Trainers.

Gar nicht psychologisch, sondern mathematisch geht Hoffenheims Coach Markus Babbel das Auswärtsspiel in Düsseldorf an: "Wir haben einfach zu wenig Punkte, und wir wollen mehr Punkte erreichen." In der Tat dümpelt Hoffenheim im hinteren Mittelfeld herum, steht gerade mal zwei Plätze und einen Punkt vor dem Aufsteiger aus dem Rheinland. Der hat allerdings seine Punkte in den ersten sechs Saisonspielen geholt. Seither hagelt es Niederlagen in Serie, weshalb Babbel anfügt, dass es sich bei der Partie am Samstag zwar um eine schwierige, nicht aber um eine unlösbare handele.

Wegen der Europapokalspiele am Donnerstag mit deutscher Beteiligung gibt es an diesem Sonntag wieder dreimal Bundesliga: Wolfsburg empfängt Bayer Leverkusen, Stuttgart spielt gegen Hannover 96 und Greuther Fürth hat Borussia Mönchengladbach zu Gast.

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