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Fußball

Mainz entlässt Trainer Hjulmand

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 trennt sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Kasper Hjulmand. Der Nachfolger steht bereits fest.

Der FSV Mainz 05 hat die Konsequenz aus der sportlichen Talfahrt der vergangenen Wochen gezogen. Der Bundesligist trennte sich von Trainer Kasper Hjulmand. Unter dem 42 Jahre alten Dänen hatten die Mainzer aus den letzten 13 Partien nur einen Sieg geholt und stehen in der Tabelle als 14. nur noch einen Punkt vor einem direkten Abstiegsplatz. Nachfolger wird Martin Schmidt. Der 47-Jährige Schweizer trainierte seit 2010 die U23-Mannschaft des Vereins. "Ich bin ein Trainer, der für mutigen Offensivfußball steht, für Pressing, Balleroberungen und Tempofußball", sagt Schmidt. Manager Christian Heidel erhofft sich von dem Trainerwechsel "jene Impulse für die Mannschaft, die ihr in den vergangenen Wochen und Monaten gefehlt haben".

Huljmands Vertrag lief eigentlich noch bis 2017. Er hatte den Trainerposten beim FSV Mainz vor der laufenden Saison angetreten, nachdem Thomas Tuchel zurückgetreten war. Hjulmand stand seit langem in der Kritik. Ihm wurde vorgeworfen, er sei zu ruhig und beratungsresistent. Außerdem habe er das Potenzial des Kaders nicht ausgeschöpft.

Der Däne ist der sechste Trainer in der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga, der vorzeitig seinen Posten verloren hat. Vor ihm mussten Mirko Slomka (Hamburger SV), Jens Keller (Schalke 04), Robin Dutt (Werder Bremen) und Jos Luhukay (Hertha BSC) gehen. Armin Veh trat als Cheftrainer des VfB Stuttgart zurück.

sn/kle (sid, dpa)

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