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Ostmitteleuropa

Mahnmal für Opfer des Kommunismus in Prag enthüllt

– Aus politischen Gründen kamen in Tschechien 1948-1989 etwa 4750 Menschen ums Leben

Prag, 23.5.2002, RADIO PRAG, deutsch

Zwölf Jahre nach dem Zusammenbruch des totalitären Regimes ist am Dienstag (21.5.) in Prag ein Mahnmal für Opfer des Kommunismus enthüllt worden. Zwischen 1948 und 1989 seien 248 Menschen aus politischen Gründen hingerichtet und etwa 4.500 politische Häftlinge im Gefängnis gestorben, erinnert eine Tafel. Die 60 Meter lange und sieben Meter breite Gedenkstätte besteht aus 26 Stufen, die den Petrin-Hügel (Laurenziberg) hinauf führen. Darauf stehen sieben Bronze-Figuren des tschechischen Bildhauers Olbram Zoubek. Der Vorsitzende der Konföderation politischer Häftlinge, Stanislav Drobny, brachte bei der Einweihung des Mahnmals die Hoffnung zum Ausdruck, dass damit die Ent-Bolschewisierung des tschechischen Volkes beginne. (ykk)

  • Datum 23.05.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2CrB
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