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Basketball

"Magic" Johnson neuer Präsident der Lakers

Basketball-Ikone Earvin "Magic" Johnson übernimmt bei den Los Angeles Lakers mehr Verantwortung. Der 57 Jahre alte frühere Starspieler ist neuer Präsident und will aus den Lakers wieder einen Titelkandidaten machen.

Basketball-Legende Magic Johnson wird neuer starker Mann bei den Los Angeles Lakers. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wird der 57 Jahre alte Olympiasieger ab sofort Präsident der Basketball-Abteilung beim 16-maligen Meister in der nordamerikanischen Profiliga NBA. Klubbesitzerin Jeanie Buss beurlaubte die bisherigen Verantwortlichen, ihren Bruder, den Vizepräsidenten Jim Buss und General Manager Mitch Kupchak, mit sofortiger Wirkung. Für den langjährigen Personalchef Kupchak soll in Kürze ein Nachfolger vorgestellt werden.

Für den zwölfmaligen Allstar Johnson, der erst vor Wochen als Berater engagiert wurde, wird mit dem Engagement ein Traum wahr. "Seit 1979 bin ich Teil der Lakers und brenne für diese Organisation. Ich werde alles dafür tun, eine Kultur des Gewinnens auf und neben dem Court aufzubauen", sagte der einstige NBA-Held, der für keinen anderen Klub spielte und 1980, 1982, 1985, 1987 sowie 1988 den Titel holte. "Showtime Lakers" wurde das Team um Johnson und Kareem Abdul-Jabbar, den besten Korbjäger der NBA-Geschichte, genannt - heute gibt der Klub eher ein Bild des Jammers ab.

Zurück auf die Siegerstraße

Basketballspieler Kobe Bryant (Getty Images/AFP/R. Beck)

Kehrt auch Kobe Bryant zu den Lakers zurück?

Dreimal hintereinander haben die Lakers zuletzt die Play-offs verpasst. Die vergangene Saison war mit 17 Siegen und 65 Niederlagen die schlechteste der Klubgeschichte, aktuell sieht es kaum besser aus. 19:39 lautet die Bilanz, nur zwei Liga-Konkurrenten sind derzeit noch schlechter. Die Play-offs ab April werden erneut ohne die Lakers stattfinden, die ihre erste Saison ohne ihren langjährigen Top-Star Kobe Bryant spielen.

Der ehemalige Aufbauspieler Johnson soll die Kalifornier nun wieder auf Kurs bringen. "Es ist ein Traum, als Präsident zu den Lakers zurückzukehren und ganz eng mit der Buss-Familie zusammenarbeiten zu können", sagte Johnson in einem Statement des Vereins. "Wir werden unermüdlich daran arbeiten, die Lakers wieder zu NBA-Champions zu machen", versprach Johnson. "Heute war ein unglaublicher Tag für mich."

Weniger als 24 Stunden nach seinem Amtsantritt ließ Johnson bereits Taten folgen. Mehreren Medienberichten zufolge muss Topscorer Louis Williams (18,6 Punkte pro Spiel) die Lakers verlassen, dafür soll Corey Brewer von den Houston Rockets das Team verstärken. Pensionär Bryant würde Magic ebenfalls gerne in die Arbeit in der Organisation miteinbeziehen. "Was immer er machen will, kann er machen. Es gibt da keine spezielle Rolle." Allgemein feilschen die NBA-Teams in den letzten Tagen vor dem Transferschluss am Donnerstag um Verstärkungen für die entscheidende Saisonphase, die mit den Playoffs im April beginnt.

mf/asz (dpa, sid)