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Fechten

Magere Bilanz bei Fecht-WM in Leipzig

Auch am Schlusstag der Fecht-WM in Leipzig gehen die deutschen Teams bei der Medaillenvergabe leer aus. Die Heim-WM endet aus deutscher Sicht mit einer enttäuschenden Ausbeute an Edelmetall.

Die Degenfechterinnen aus Estland und die Florettfechter aus Italien haben bei der Weltmeisterschaft in Leipzig die letzten beiden der zwölf Goldmedaillen gewonnen. Der Olympia-Vierte Estland besiegte am Schlusstag der WM Titelverteidiger China mit 45:33. Im Herrenflorett-Duell zwischen dem Olympia-Vierten Italien und dem Olympia-Dritten USA wiederholten die Italiener beim 45:41 trotz eines zwischenzeitlich hohen Rückstands ihren Erfolg bei der WM in Moskau 2015. In Leipzig war Italien mit viermal Gold, einmal Silber und viermal Bronze überragende Nation.

Knapp vorbei an der Überraschung

Die deutschen Teams verloren in beiden Wettbewerben im Viertelfinale: die Florettherren mit 31:45 gegen den später drittplatzierten Europameister Frankreich - und die Degenfechterinnen mit 11:12 nach Verlängerung gegen die neuen Weltmeisterinnen aus Estland. "Heute wäre mehr drin gewesen. Das Team ist gewachsen und an der Weltspitze dran", sagte Sven Ressel, Sportdirektor des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB) über die unglückliche Niederlage der Degenfechterinnen. "Das ist schon traurig." Zuvor hatten Alexandra Ndolo, Beate Christmann, Monika Sozanska und Nadine Stahlberg Olympiasieger Rumänien 45:37 bezwungen.

Nur einmal Bronze

"Ich bin absolut zufrieden," sagte DFeB-Präsidentin Claudia Bokel zur deutschen Bilanz bei der Heim-WM. "Unsere Fechter haben sich sehr gut präsentiert. Wir sind da dran." Doch die Medaillenausbeute mit lediglich einmal Bronze durch Degenfechter Richard Schmidt war noch nie seit Einführung des aktuellen Wettkampfprogramms 1999 geringer. 2015 in Moskau hatte es noch zwei dritte Plätze für den DFeB gegeben.

sn (dpa,sid)