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Wirtschaft

Magazin: E.ON Ruhrgas will Flüssiggas aus dem Iran beziehen

Der Energieriese E.ON will nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "FOCUS" mit dem Iran ins Geschäft kommen. Der Bundesregierung liege eine Anfrage von E.ON Ruhrgas vor, mit Teheran einen Vertrag über jährlich 2,5 Milliarden Kubikmeter Flüssiggas abschließen zu dürfen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Kanzleramt, Bundeswirtschaftsministerium und Auswärtiges Amt seien mit dem Fall befasst. Wegen seines Atomprogramms steht der Iran seit Monaten unter scharfer internationaler Beobachtung.

Das Interesse des größten deutschen Energiekonzerns an Geschäftsabschlüssen mit dem Iran ist nicht neu. E.ON-Chef Wulf Bernotat hatte vor einem Jahr in einem Zeitungsinterview gesagt, dass kommerzielle Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit ausgelotet werden sollten. Es lasse sich nicht leugnen, dass im Iran die zweitgrößten Gasreserven der Welt liegen.