1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Gesamte Sendung 11.09.12 | 22:03 - 22:30 UTC

Made in Germany - Das Wirtschaftsmagazin

Gesamte Sendung

Made in Germany - Das Wirtschaftsmagazin

Beitrag Der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi
(Foto: AP)

Rettung oder Reinfall? - Die Entscheidung der EZB

Beitrag Arbeiter untersucht Stahlteil bei der Firma KTR Kupplungstechnik in Rheine
(Foto: DW)

Krise? - Bei uns nicht!

Beitrag Models auf der Vogue Fashion Night 2012 in Berlin
(Foto: DW)

Chic und teuer – Ein Bummel durch Berlins teuerste Boutiquen

Beitrag

Milliarden für Europa: Der Europäische Rettungsschirm ESM kann kommen

In diesen Tagen entscheidet sich die Zukunft des Euros. Es stehen wichtige, weitreichende Entscheidungen an und die Debatten um die europäische Einheitswährung erreichen einen neuen Höhepunkt. Wird sich die Krise eher entspannen oder weiter eskalieren? Über die Schicksalswochen des Euros in dieser Ausgabe von Made in Germany.

Themen der Sendung

Rettung oder Reinfall? - Die Entscheidung der EZB

Die Europäische Zentralbank hat den unbegrenzten Kauf von Anleihen der Euro-Krisenstaaten beschlossen. Damit hofft EZB-Präsident Mario Draghi, eine wirksame Waffe gegen die Euro-Krise in der Hand zu haben. Doch aus Deutschland kommen Bedenken: diese Maßnahme verstoße gegen geltendes Recht und könne die Inflationsgefahr steigern.

Welche Motive stecken hinter Draghis Massnahmen? Wird die EZB zum größten Rettungsinstrument der Eurozone umgebaut?. Welches Mitspracherecht haben die Parlamente der Euro-Staaten? Wie hoch ist die Gefahr einer steigenden Inflation? Carmen Meyer.

Der Euro-Schlamassel - Eine Chronik

Gefälschte Bilanzen, gnadenlose Rating-Agenturen, Rettungspakete in Milliardenhöhe - die Eurokrise begleitet uns nun schon seit fast drei Jahren. Mittlerweile sind nicht nur die Eurostaaten, sondern das gesamte Weltfinanzsystem in den Strudel eines nicht enden wollenden Schlamassels um die europäische Einheitswährung geraten. Wie konnte es nur so weit kommen?

Made-in-Germany-Reporter Christian Uhlig zeichnet den Verlauf der Krise aus gegebenem Anlass nach. Denn am 12.09. entscheidet das Bundesverfassungsgericht über Deutschlands Beteiligung am Europäischen Stabilitätsmechanismus. Deutschland ist das größte Geberland und ein negatives Urteil könnte die europäische Wirtschaftskrise dramatisch verschärfen.

Krise? - Bei uns nicht!

Der deutsche Maschinenbau trotzt der Krise, die Umsätze klettern. Und zwar nach wie vor auch im Geschäft mit Euro-Staaten. Die Währungskrise lässt die Unternehmen kalt. Schon lange haben sich deutsche Maschinenbauer auf den möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro eingestellt. Das wäre kein Drama, meint Josef Gerstner, Chef der KTR Kupplungstechnik in Rheine.

Sein Unternehmen ist als Automobilzulieferer vor allem vom Export abhängig, besonders im Euroraum, die Franzosen sind seine wichtigsten Kunden. Griechenland müsse gerettet werden, aber nur mit harten Sparauflagen, fordert Gerstner. Die Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den ESM kann er nicht verstehen. Wie kaum ein anderes Land habe Deutschland und Unternehmer wie er immer vom Euro profitiert, deshalb müssten auch schwache Mitglieder der Eurozone gerettet werden. Wenn das im Falle Griechenlands nicht gelänge, sei das zwar traurig, einen Dominoeffekt, der Länder wie Spanien oder Italien mit hinunterzieht, befürchtet er aber nicht. Julia Henrichmann

Chic und teuer – Ein Bummel durch Berlins teuerste Boutiquen

Im Jahr 2009 wurde die Vogue Fashion’s Night ins Leben gerufen – ein Verkaufsevent für Nobelboutiquen und Luxuskaufhäuser. Die schwache Konjunktur des Einzelhandels sollte angekurbelt werden. Inzwischen hat sich das Event etabliert und findet rund um die Welt statt. „Made in Germany“ ist in Berlin mit dabei.

Milliarden für Europa: Der Europäische Rettungsschirm ESM kann kommen

Nun ist es offiziell: Der europäische Rettungsschirm verstößt nicht gegen das deutsche Grundgesetz. Das hat das Bundesverfassungsgericht am Mittwoch entschieden. Es war ein Urteil, vor dem ganz Europa zitterte. Denn ohne das finanzstarke Deutschland wäre der ESM gescheitert, und damit wahrscheinlich auch die Eurozone.

Allerdings haben die Richter auch Grenzen aufgezeigt: Deutschland darf nicht mehr bezahlen, als die bisher vereinbarten 190 Milliarden Euro. Made in Germany-Reporterin Kerstin Schweizer hat gemeinsam mit Wissenschaftlern von der European School of Management and Technology die Urteilsverkündung beobachtet.