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Reise

Machu Picchu: Festnahme wegen Nacktfotos

Touristen, die sich in der peruanischen Inkastadt Machu Picchu nackt fotografieren, sind seit Jahren ein Ärgernis für die Behörden in Peru. Jetzt wurden wieder zwei Touristen auf frischer Tat ertappt.

Es handele es sich um zwei Männer, einen Briten und einen Franzosen, berichtete die Nachrichtenagentur Andina am Donnerstag. Die beiden wurden demnach an ein Gericht überstellt, ihnen wird moralisches Fehlverhalten vorgeworfen.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Touristen in der Inka-Stätte nackt fotografieren wollen. Bereits 2013 nahm die Polizei zwei Touristen, einen 18-jährigen Australier und einen 30-jährigen Neuseeländer fest, als sie sich nackt vor der beeindruckenden Kulisse von Machu Picchu fotografieren ließen. Nachdem immer mehr Nacktfotos, die auf dem Machu Picchu entstanden in diversen Internetblogs veröffentlicht wurden, verschärfte Peru 2014 die Überwachungsmaßnahmen. Laut des peruanischen Nachrichtenportals "LaRepublica.pe" sei der australische Blogger Paul Marshall Auslöser dieser Bewergung gewesen, der seine Nacktfotos im Internet unter dem Titel "Naked at Monuments" veröffentlicht.

Die im 15. Jahrhundert vom Inkaherrscher Pachacútec erbaute Stätte war im Juli 1911 vom US-Archäologen Hiram Bingham für die Wissenschaft entdeckt worden. Heute gehören die Ruinen zu den bekanntesten archäologischen Stätten der Welt. Im Jahr 1983 wurde die auf einem Bergrücken in 2500 Meter Höhe gelegene Inkastadt in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

at / ks (afpe, afp)