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Reise

Münster bleibt Fahrradstadt Nr.1

Münster hat seinen Titel als Deutschlands fahrradfreundlichste Stadt verteidigt. Laut einer Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) liegen Karlsruhe und Freiburg auf Platz zwei und drei.

Besonders gute Bedingungen finden die Radfahrer in mittelgroßen Städten, so der ADFC. Das Beispiel Münster zeige seit vielen Jahren, wie beliebt die Fortbewegung mit Pedalkraft sein kann. Dagegen haben die großen Metropolen in der Umfrage eher schlecht abgeschnitten. Frankfurt am Main und München liegen auf Platz 8 und 12, Berlin und Hamburg nur auf Platz 30 und 35. Die Teilnehmer der Umfrage kritisierten vor allem die mangelnde Sicherheit in den Großstädten, verursacht durch parkende Autos auf Radwegen, schlechte Ampelschaltungen, Baustellen und fehlende Schneeräumung im Winter.

Bei den kleineren Städten unter 200.000 Einwohnern liegen Erlangen, Oldenburg und Ingolstadt auf den ersten Plätzen. Als sogenannte Aufsteiger, also Städte, die seit 2012 am meisten für die Fahrradfreundlichkeit taten, nannte der ADFC Wuppertal, Göttingen und Schwerin.

An der ADFC-Umfrage beteiligten sich mehr als 100.000 Radfahrer, die ihre jeweiligen Heimatstädte unter anderem nach Sicherheit und Komfort beim Radfahren bewerteten. Rund 30 Millionen Deutsche fahren regelmäßig Rad


ks/ak (dpa)