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Fußball

Mönchengladbach weiter auf Europapokal-Kurs

Mönchengladbach klettert zum Auftakt des 30. Spieltags in der Bundesliga wieder auf einen Europapokal-Platz. Nachdem Bayern München als Meister feststeht, könnte Greuther Fürth bereits absteigen.

In jeder Partie an diesem Spieltag ist zumindest ein Team involviert, das noch Hoffnungen auf das internationale Geschäft hegt oder in Abstiegsangst lebt. Das verspricht Spannung. Bereits im Auftaktspiel am Freitagabend (19.04.2013) ging es um beides und der Favorit hat sich durchgesetzt: Borussia Mönchengladbach siegtegegen den Abstiegskandidaten FC Augsburg mit 1:0 (1:0) durch und kletterte zumindest kurzzeitig auf Rand sechs und damit auf einen Europapokal-Platz.

Die Entscheidung fiel in der 27. Minute, als Filip Daems per Foulelfmeter das spielentscheidende 1:0 erzielte. FCA-Verteidiger Kevin Vogt hatte zuvor Peniel Mlapa gefoult und dafür die Rote Karte gesehen. Augsburg bleibt mit drei Punkten Vorsprung auf dem Abstiegs-Relegationsplatz und verpasste es, sich weiter vom Vorletzten 1899 Hoffenheim abzusetzen.

Real im Kopf

Sowohl Düsseldorf als auch der Hamburger SV haben in der Rückrunde längst nicht so gut wie im vergangenen Jahr gespielt. Die Rheinländer müssen befürchten, auf der Zielgerade doch noch von mindestens einem Team eingeholt zu werden und so in die Relegation zu müssen oder gar direkt abzusteigen. Hamburg stand schon ziemlich sicher auf einem Europa-League-Platz, nun ist der HSV auf den achten Tabellenrang abgerutscht. Zwischen erfrischendem Offensivfußball und desolaten Pleiten ist bei den Norddeutschen alles drin. Borussia Dortmund hat den 1. FSV Mainz 05 zu Gast – und nächste Woche im Champions-League-Halbfinale Real Madrid (24.04.2013). Für die Borussen wird es schwer, sich auf die Bundesliga-Partie zu konzentrieren. Als Motivation dürfte helfen, dass sich der Tabellen-Zweite bei einem Sieg schon vorzeitig für die Königsklasse in der nächsten Saison qualifizieren würde. Mainz hat zwar noch Chancen auf einen internationalen Startplatz, aber die sind minimal.

Bayern - ein undankbarer Gegner

Im DFB-Pokal gegen Wolfsburg erzielte Bayerns Münchens Mario Mandzukic (2.v.r.) das erste Tor. Torwart Benaglio (l.) hatte keine Chance, den Ball zu halten. Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/

Im DFB-Pokal musste Wolfsburgs Torwart Benaglio sechs Mal hinter sich greifen

Bayer Leverkusen muss aufpassen, den sicher geglaubten direkten Champions-League-Platz nicht noch zu verspielen. Nach zuletzt zwei Unentschieden täte ein "Dreier" mal ganz gut. Die Gäste aus Hoffenheim stehen als Vorletzter mit dem Rücken zur Wand – sie müssen also angreifen und auf Sieg spielen. Mit ihrem neuen Trainer Markus Gisdol hat die TSG das vergangene Spiel gewonnen und scheint wieder Hoffnung im Abstiegskampf zu haben. Hannover 96 hat die undankbare Aufgabe, gegen die derzeit übermächtigen Bayern spielen zu müssen. Der deutsche Rekordmeister hat sich bereits am Dienstag (23.04.2013) im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VfL Wolfsburg beim 6:1 warm geschossen und strebt seinen 26. Sieg in dieser Saison an. Aber ebenso wie für die Dortmunder Spieler wird es auch für die Bayern-Profis schwer, sich auf die Bundesliga zu konzentrieren, denn die Münchener spielen am kommenden Dienstag im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona.

Die Sorgenkinder im Abendspiel

In der Königsklasse spielt der FC Schalke nicht mehr, die Königsblauen sind im Viertelfinale rausgeflogen. Aber sie sind nah dran, sich für die nächste Saison wieder zu qualifizieren. Derzeit als Tabellen-Vierter müsste Schalke zuvor in die Play-offs. Deshalb will die Mannschaft von Trainer Jens Keller mit einem Sieg bei Eintracht Frankfurt Druck auf den Tabellen-Dritten Leverkusen machen. Frankfurt steht seit zwei Spieltagen auf dem sechsten Rang – so schlecht wie noch nie in der Saison. Will der Aufsteiger also ins internationale Geschäft, muss ein Sieg her. Das Abendspiel bestreiten die zwei Sorgenkinder der Liga: Weder Bremen und VfL Wolfsburg. Bremen hat seit acht Spielen nicht mehr gewonnen und ist in der Tabelle auf Platz 14 abgestürzt. Wolfsburg ist nur einen Rang besser und beide könnten noch durchaus in den Abstiegssog mit reingezogen werden. Wolfsburg hat noch die 1:6-Pleite im DFB-Pokal-Halbfinale zu verdauen.

Schon wieder: Stuttgart gegen Freiburg

Im zweiten DFB-Halbfinalspiel (17.04.2013) standen sich der VfB Stuttgart und Freiburg gegenüber – mit Stuttgart als Sieger. Nur vier Tage später stehen sich die beiden nun erneut gegenüber. Allerdings sind hier die Vorzeichen anders. Freiburg ist Tabellen-Fünfter und hat beste Aussichten, nächste Saison in der Europa League zu spielen. Stuttgart ist Zwölfter und damit im Niemandsland der Bundesliga. Zum Abschluss des 30. Spieltags könnte Nürnberg die Spielvereinigung Greuther Fürth in die zweite Liga schießen, wenn gleichzeitig Hoffenheim gewinnen sollte. Dann hätte das Tabellenschlusslicht keine Chance mehr, den Abstieg noch zu verhindern.

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