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Kultur

Möglicherweise Werk von da Vinci entdeckt

Das Porträt "Ritratto di Isabella d'Este" gilt seit Jahrhunderten als verschollen und soll von unschätzbaren Wert sein. Nun machten die Behörden in einem Tresor in der Schweiz einen möglicherweise sensationellen Fund.

Die italienische Polizei habe das Ölgemälde, das möglicherweise von Leonardo da Vinci stammt, in einem Schweizer Geldhaus sichergestellt. Das Werk sei illegal ins Ausland gebracht worden. Sobald das Gemälde wieder in Italien ist, soll die Urheberschaft genauer untersucht und bestätigt werden.

Es soll sich um das Porträt "Ritratto di Isabella d'Este" handeln, das die Herzogin von Mantua zeigt, die während der italienischen Renaissance lebte. Eine Zeichnung des Porträts hängt im Louvre in Paris. In der Beschreibung des Museums heißt es, dass das dazugehörige Gemälde nie entstanden sei, obwohl Isabella das gewünscht hätte. Im Louvre ist auch da Vincis bekanntestes Werk, die Mona Lisa, zu sehen.

Porträt sollte für 95 Millionen verkauft werden

Das Ölgemälde sei am Montag in Lugano in einem Tresor sichergestellt worden, teilten die Staatsanwaltschaft und die Polizei mit. Schon im August 2013 habe die Polizei einen Hinweis zu dem verschollen geglaubten Werk erhalten. Wie italienische Medien unter Berufung auf die Ermittler berichteten, soll damals ein Anwalt im italienischen Pesaro den Auftrag erhalten haben, das Werk für 95 Millionen Euro zu verkaufen.

Der florentinische Maler, Bildhauer und Wissenschaftler Leonardo da Vinci zählt zu den kreativsten Persönlichkeiten der Kunst- und Wissenschaftsgeschichte. Sein berühmtestes Gemälde ist die Mona Lisa. Insgesamt sind nur etwa zwei Dutzend Gemälde des Künstlers erhalten.

jz/az (dpa, afp)