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Kultur

Möglicher Vulkanausbruch in USA

Nach einer ungewöhnlichen Serie kleiner Erdbeben nahe dem Vulkan Mount St. Helens (US-Staat Washington) halten
amerikanische Forscher einen Vulkanausbruch für möglich. Einige Wanderwege am Rande des Kraters wurden von der Parkverwaltung vorsichtshalber gesperrt. Die Seismologen vom US Geological Survey warnen vor der Möglichkeit eines "gefährlichen Ereignisses", etwa dem Austritt von Dampf, Gasen, Gestein und Lava.

Eine genaue Vorhersage sei aber nicht möglich, sagte der Hydrologe Thomas Pierson der "Seattle Times". Seit Mitte vergangener Woche wurde ein "Schwarm" kleiner Erdstöße registriert, teilweise bis zu zwei Beben pro Minute. Es war die bisher größte Aktivität seit 1986, als ein leichter Vulkanausbruch verzeichnet wurde.

Der verheerende Mount St. Helens-Ausbruch, bei dem 57 Menschen ums Leben kamen und knapp 200 Häuser zerstört wurden, liegt mehr als 24 Jahre zurück. Im Mai 1980 kam es nach einem Beben der Stärke 5,1 zu einer großen Explosion, bei der die Bergspitze weggesprengt wurde. Eine Aschewolke schoss über 20 Kilometer hoch in den Himmel. Eine breite Schutt- und Schlammlawine verwüstete hunderte Quadratkilometer Wald.