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Kultur

Männer wollen Probleme allein bewältigen

Die meisten Männer werden in einer Krise zum einsamen Wolf und wollen sich am wenigsten von ihrer Partnerin helfen lassen. Zwei von drei Männern (65 Prozent) versuchen ihre Probleme lieber alleine zu lösen, wie eine repräsentative Umfrage für die Zeitschrift "freundin" ergab. Am stärksten nagen berufliche Schwierigkeiten an ihrem Ego, bekannten 70 Prozent der Männer. Sie suchen allenfalls männliche Hilfe. Für jeden Zweiten (48 Prozent) ist der Freund die wichtigste Bezugsperson in Krisen, nur für acht Prozent ist es die Partnerin.

Frauen wissen dabei selbst, wie wenig ihr Trost gefragt ist. Gerade mal fünf Prozent von ihnen glauben, die Partnerin wäre für einen Mann bei Problemen der zentrale Anlaufpunkt. Wortkarge Männer gelten als normal, sehr wortkarge Männer sind für Frauen allerdings ein Alarmsignal. 69 Prozent der Frauen meinen, dass immer ein Problem dahinter steckt, wenn Männer besonders schweigsam sind. Tränen bleiben für die meisten tabu. Nur 16 Prozent der Männer und 47 Prozent der Frauen glauben, ein echter Mann sollte auch mal weinen können.

Trösten ist eine Gratwanderung, denn zu viel Fürsorge schreckt Männer ab. Therapeut Peter Thiel sagte der "freundin", die beste Strategie sei es, Interesse zu zeigen und zuzuhören, ohne Ratschläge zu geben, und dem Partner zu vermitteln, dass man in jedem Fall an seiner Seite stehe.

Nach Angaben der Zeitschrift befragte das Gewis-Institut, Hamburg, im September insgesamt 1015 Männer und Frauen zwischen 18 und 60 Jahren.

  • Datum 25.10.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/7Lud
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