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Sport

Mäßiger Olympiaauftakt für deutsches Team

Die ersten Medaillenträume der deutschen Schwimmer sind schon geplatzt. Die Freistilstaffel der Frauen und Weltrekordler Paul Biedermann gehen zum Olympia-Auftakt im Aquatics Centre regelrecht baden.

Die deutschen Schwimmer haben zum Auftakt der Olympischen Spiele ein Debakel erlebt. Im Aquatics Centre scheiterte erst Weltrekordler Paul Biedermann im Vorlauf über 400 m Freistil, später verpasste auch die Frauen-Freistilstaffel um Britta Steffen das olympische Schwimmfinale. Damit waren schon am Mittag die ersten Medaillenträume geplatzt. "Es lief nicht so gut", sagte Biedermann, der mehr als vier Sekunden langsamer war als bei WM-Bronze vor einem Jahr in Shanghai. "Ich wollte von vorne angehen, das hat auch gut geklappt. Ich konnte es aber hintendrauf nicht mehr halten." Der dreifache Europameister und WM-Dritte enttäuschte in 3:48,50 Minuten als Vorlauf-Zwölfter und verpasste das Finale deutlich.

Auch Biedermanns Freundin Britta Steffen musste den Rückschlag erst einmal verdauen. "Schlechter kann es nicht werden", bekannte die Doppel-Olympiasiegerin von Peking. Steffen, Silke Lippok, Lisa Vitting und Daniela Schreiber landeten im Vorlauf in 3:39,16 Minuten über 4 x 100 Meter nur auf dem neunten Rang. Startschwimmerin Steffen schlug nach 54,43 noch als Zweite an, am Ende fehlte den vier Schwimmerinnen fast eine Sekunde für den Endlauf. Sie wollten noch etwas Reserve für den Abend lassen, sagte Steffen später, doch da hatten sich die vier verspekuliert. Auch Yannick Lebherz, Alexandra Wenk, Christian vom Lehn und Hendrik Feldwehr schieden in ihren Vorläufen aus. "Es war ein rabenschwarzer Tag", resümierte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow.

Tony Martin ausgeschieden

Tony Martin. (Foto:Christophe Ena/AP/dapd)

Tony Martin musste absteigen

Das Olympische Straßenrennen endete für den deutschen Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin ebenfalls mit einer Enttäuschung: Der 27-Jährige musste nach 180 von 250 Kilometern aufgeben. Für Martin geht damit die Pechsträhne weiter: Nach einem Sturz bei der ersten Etappe der Tour de France hatte er sich das Kahnbein der linken Hand gebrochen, auch beim Training in London war er gestürzt und hatte sich verletzt. Dennoch bleibt ihm noch das olympische Zeitfahren, bei dem er zu den Favoriten gehört.

Ausgeschieden sind am ersten Wettkampftag die deutsche Florettfechterin Carolin Golubytskyi, die im Achtelfinale scheiterte, und Judo-Leichtgewichtler Tobias Englmaier, für den die Spiele gleich nach dem ersten Kampf beendet waren.

Und auch die deutschen Schützen enttäuschten – weder Beate Gauß (Platz 32), noch Jessica Mager (20.) kamen in das Finale der besten Acht mit dem Luftgewehr. Florian Schmidt wurde mit der Luftpistole nur 25.