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Reise

Lutherweg in Sachsen erweitert

Mit einem Festakt auf Burg Gnandstein wird am Mittwoch die Westroute des Lutherwegs eingeweiht. Er verbindet kleinere und größere Stätten der Reformation im heutigen Freistaat.

Deutschland Schloß Hartenfels an der Elbe

Die Kapelle von Schloss Hartenfels in Torgau wurde 1544 von Martin Luther eingeweiht

Der Lutherweg in Sachsen nimmt Gestalt an: Nach der Eröffnung des Pfades in Leipzig wird nun die Westroute von Torgau bis Zwickau eingeweiht.

Auf der Westroute des Lutherwegs können Wanderer von Torgau über Eilenburg und Leipzig weiter nach Borna und Zwickau laufen. Der Weg verbindet Städte, Stätten und Orte in Sachsen, an denen Martin Luther und seine Wegbegleiter wirkten. Tafeln am Wegesrand geben Informationen zur jeweiligen Ortschaft und ihrer Reformationsgeschichte. Enthalten ist darauf stets auch ein geistlicher Impuls, beispielsweise ein Ausspruch von Martin Luther oder ein Bibelwort. Die Ostroute über Wurzen, Grimma und Rochlitz soll den Lutherweg im kommenden Jahr zu einem Rundweg schließen. Angebunden ist der Weg auch an das spirituelle Wegenetz in Sachsen-Anhalt, wo die Reformation begann. Von Wittenberg aus verbreitete Luther seine Lehren, an die dortige Schlosskirche soll er 1517 seine Thesen geschlagen haben.

Der Lutherweg ist ein Projekt im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017. Weitere Abschnitte gibt es in Bayern, Brandenburg und Thüringen. Das spirituelle Wegenetz zum Reformationsjubiläum - markiert durch ein geschwungenes, grünes L auf weißem Grund - ist ein bundesweites Projekt und wurde maßgeblich aus EU-Mitteln finanziert.

km/fm (epd)