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Wort der Woche

Lustmolch

Ihm begegnet man nicht gerne – dem Lustmolch. Mit seinem tierischen Artgenossen hat er nur eins gemeinsam: er ist ziemlich glitschig.

"Kannst du mir deine Nummer geben? Ich habe meine verloren." Das ist einer der vielen Lieblingssprüche des Lustmolchs. Den Lustmolch gibt es eigentlich überall: in der Kneipe, in der Straßenbahn und manchmal auch am Arbeitsplatz. Sobald er sein Opfer der Begierde erblickt hat, legt er los. Erst nimmt er Blickkontakt auf, dann spricht er sie – oder auch ihn – an. Schließlich weicht er nicht mehr von ihrer oder seiner Seite. Lustmolch nennt man einen aufdringlichen Mann mit einer ganz bestimmten Absicht. Lust bezeichnet in diesem Fall den Wunsch nach Sex. Schon früher war der Begriff Molch eine negative Bezeichnung für einen Mann. In der Natur ist ein Molch ein nacktes, eher hässliches Tier, das an einen Frosch erinnert. Lustmolch genannt zu werden, ist also kein Kompliment sondern eine Beschimpfung. Ein weiterer beliebter Spruch des Lustmolchs ist übrigens: "Kennen wir uns nicht irgendwo her?". Die beste Antwort darauf lautet: "Nein! Und das soll auch so bleiben."


Autorin: Hanna Grimm

Redaktion: Beatrice Warken

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