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Fußball

Lukas Podolski und die magische Zahl

Beckenbauer, Klinsmann, Matthäus - in diesen erlesenen Kreis deutscher Nationalspieler ist Lukas Podolski am Sonntag vorgestoßen, denn er kam gegen Dänemark zu seinem 100. Länderspiel.

Lukas Podolski bei einer Pressekonferenz Photo: Jens Wolf dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Podolski über die DFB-Auswahl: "Fühle mich sauwohl"

"Ich habe immer gesagt: Hundert ist ein Ziel, eine Marke, ein Traum", ließ Lukas Podolski einmal verlauten. Da stand er kurz vor Erfüllung seines Traums. Weil sich Bundestrainer Joachim Löw treu bleibt und seine Elf im abschließenden Gruppenspiel gegen Dänemark nicht völlig umgestellt hat, läuft "Poldi" zum 100. Mal im Trikot der Nationalmannschaft auf. Erst zehn Spieler haben diese Marke geknackt, allen voran Lothar Matthäus mit 150 Länderspielen. Podolski ist damit der erste in Europa, dem das schon mit 27 Jahren gelingt.

"Prinz Poldi" ist eine Konstante in der Nationalelf

Video ansehen 01:37

EM: Poldi hat ein Ziel

Kurz nach seinem 19. Geburtstag wurde Podolski vom damaligen DFB-Teamchef Rudi Völler zum ersten Mal in der Nationalelf zum Einsatz gebracht. Die Partie in Kaiserslautern gegen Ungarn am 6. Juni 2004 ging mit 0:2 verloren. Während der WM 2006 in Deutschland war "Poldi" zusammen mit Bastian "Schweini" Schweinsteiger der Publikumsliebling der deutschen Fans. Die EM in Polen und der Ukraine ist für den heute 27-jährigen bereits das fünfte Turnier. In seinen bisherigen 99 Länderspielen erzielte Podolski 43 Tore. Das ist auch das treffendste Argument für einen Einsatz des 27-jährigen gegen Dänemark. Im Nationaltrikot bringt Podolski vollen Einsatz und arbeitet auch defensiv gut mit, deshalb schätzt ihn Löw - und das, obwohl der Noch-Kölner gegen Portugal und Holland nicht seine Top-Leistung abrufen konnte und mit André Schürrle und Marco Reus zwei gute Alternativen im Kader sind.

Deutschlands Lukas Podolski am Ball, aufgenommen am Mittwoch (10.08.2011) in der Stuttgarter Mercedes Benz Arena im Rahmen des Fußball-Länderspiels Deutschland gegen Brasilien. Foto: Thomas Eisenhuth dpa

Podolski hat seit September 2011 im DFB-Trikot nicht mehr getroffen

Titel zählen mehr als Zahlen

Quantität ist das eine, Qualität das andere, das weiß auch Podolski. Wie der Rest der Mannschaft will er bei diesem Turnier endlich einen Titel gewinnen. Deutschlands Sturm-Ikone Gerd Müller zum Beispiel wurde Welt- und Europameister, war in beiden Turnieren jeweils Torschützenkönig, kam aber in der Nationalelf nur auf 62 Einsätze. "Uns fehlt eigentlich nur noch ein Titel", sagt Podolski also folgerichtig. Das EM-Finale am 1. Juli 2012 könnte sein 103. Länderspiel sein. Damit hätte er eine weitere magische Marke geknackt: Er läge dann gleichauf mit Deutschlands Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer.

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