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Testseite Wirtschaft

Lufthansa: Pilotenstreik ohne Einigung beendet

Die Piloten im Cockpit der Jets von Lufthansa-Cityline fliegen wieder. Eine Lösung im Tarifstreit ist auch nach 500 bestreikten Flügen nicht gefunden.

Startende Linienmaschine - ap

Die Cityline-Jets von Lufthansa heben nach 36 Stunden Pilotenstreik wieder ab.

Man werde dem Unternehmen Zeit lassen, die Lage zu bewerten, hieß es von Seiten der Gewerkschaft. Cockpit fordert für die CityLine-Piloten eine Angleichung der Gehälter an das Niveau der Konzernmutter, wo ihre Kollegen teilweise deutlich mehr verdienen. Bevor sie an den Verhandlungstisch zurückkehrt, pocht die Pilotenvereinigung auf ein erheblich besseres Angebot der Geschäftsführung.

Krise der Luftfahrtbranche

Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber rief die Piloten dagegen auf, ihr Gehaltsniveau und ihre Arbeitsbedingungen mit denen der übrigen Regionalkonkurrenz zu vergleichen. Wegen der sich ankündigenden Krise in der Luftfahrtbranche sägten die Piloten mit ihrem Streik an dem Ast, auf dem sie säßen.

Um mit der wachsenden Zahl konkurrierender Gewerkschaften unter dem eigenen Konzerndach fertig zu werden, hatte Mayrhuber zuvor auch die Politik zu Hilfe gerufen und neue Regeln innerhalb von Tarifautonomie und Koalitionsfreiheit gefordert.

Kein Kommentar aus Berlin

Das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin lehnte einen Kommentar dazu ab. Lufthansa hat seit Monaten mit Arbeitskämpfen zu tun. Verhandeln muss die größte deutsche Fluggesellschaft, die in Deutschland nach eigenen Angaben insgesamt 52.000 tariflich gebundende Mitarbeiter beschäftigt, dabei gleich mit mehreren konkurrierenden Gewerkschaften. (win)

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