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Aktuell Deutschland

Lufthansa-Flugbegleiter weiten Streik auf München aus

Nach Frankfurt und Düsseldorf wird von Montag an auch der Standort München bestreikt. Von 4.30 Uhr an sei das Kabinenpersonal zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, teilte die Gewerkschaft Ufo mit.

Nach der sonntäglichen Streikpause soll der Arbeitskampf der Lufthansa-Flugbegleiter an Deutschlands größtem Luftdrehkreuz Frankfurt am Main ebenso wie am Flughafen in Düsseldorf ganztägig fortgesetzt werden. Neu hinzu kommt der Standort München. "Alle Lufthansa-Flüge, die an einem dieser Flughäfen starten oder landen sollen, werden bestreikt", sagte der Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies der Deutschen Presse-Agentur. Der Airport München war wegen des Endes der Herbstferien in Bayern am vergangen Freitag und Samstag von dem Arbeitskampf zunächst verschont worden.

Streik voraussichtlich bis Freitag

Nach den gescheiterten Gesprächen über die Altersversorgung der Flugbegleiter am vergangenen Donnerstag habe es keinerlei Kontakt mehr zur Lufthansa gegeben, sagte Baublies: "Es ist schwer davon auszugehen, dass der Streik wie geplant bis Freitag fortgesetzt wird." Alle Fluggäste müssten davon ausgehen, dass ihre Flüge mit Lufthansa bis einschließlich 13. November ausfielen.

Die Tarifverhandlungen für die Stewardessen und Stewards der Lufthansa ziehen sich bereits seit gut zwei Jahren hin. Strittig sind vor allem die komplexen Regelungen zu Betriebs- und Übergangsrenten von rund 19.000 Flugbegleitern. Es ist der erste Ausstand der Flugbegleiter in der aktuellen Tarifrunde.

qu/se (dpa, rtr, afp)

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