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Wirtschaft

Lufthansa Cargo will nicht nach Sibirien

Der Konflikt um die Überflugrechte über Russland wird nicht zu einer kurzfristigen Verlegung des Frachtdrehkreuzes von Lufthansa Cargo von Kasachstan nach Russland führen. Dies sagte Lufthansa-Sprecher Klaus Walther der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Anders als bisweilen dargestellt ließe sich die von Russland geforderte Verlagerung des Verkehrs kurzfristig gar nicht bewerkstelligen. "Eine Verlagerung dauert zwei Jahre", sagte Walther. Allein die für Landungen bei schlechtem Wetter erforderliche technische Aufrüstung des neuen Flughafens dauere sechs Monate, sagte Walther. Für Probeanflüge kämen weitere sechs Monate hinzu. Zudem habe Lufthansa gerade den Vertrag mit Astana in Kasachstan auf unbestimmte Zeit verlängert und gedenke, diesen einzuhalten. Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ist eine Aufteilung zwischen Kasachstan und Russland ausgeschlossen. "Es gibt nur entweder Astana oder Krasnojarsk. Eine Aufteilung ist betriebswirtschaftlich Unsinn", berichtete die Zeitung unter Berufung auf Unternehmerkreise.