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Wirtschaft

Luftfahrtmesse mit Ausstellerrekord

In Paris beginnt heute die weltgrößte Flugschau Le Bourget. Bis zum 23. Juni wollen mehr als 2200 Aussteller aus 44 Ländern Produkte und Entwicklungen rund um Luft- und Raumfahrt präsentieren.

Bug eines Boeing 787 Dreamliners (Foto: REUTERS)

Luftfahrtmesse Frankreich Le Bourget Flughafen Paris

In Le Bourget bei Paris beginnt an diesem Montag die weltgrößte internationale Luftfahrtmesse. Bis zum 23. Juni werden 130 Flugzeuge und Helikopter ausgestellt, unter ihnen der Boeing-Prestigeflieger Dreamliner und der Airbus A380, das größte Passagierflugzeug der Welt. Möglich ist auch, dass der neue Airbus-Langstreckenflieger A350, der am Freitag seinen ersten Testflug absolvierte, das Gelände der Flugschau Ende der Woche überfliegt. Auf der alle zwei Jahre stattfindenden Messe für Luft- und Raumfahrt werden 350.000 Besucher erwartet. Flugzeugbauer hoffen auf hunderte Aufträge. Die Messe in Le Bourget wird dieses Jahr zum 50. Mal ausgerichtet.

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Der Flugzeugbauer Boeing gibt sich nach dem Erstflug des Konkurrenzfliegers Airbus A350 bescheiden. "Boeing und Airbus sind jetzt in allen Flugzeugklassen auf Augenhöhe", sagte der Chef der Boeing-Verkehrsflugzeugsparte, Ray Conner, in Paris. Einen Auftragswettstreit in Le Bourget wollen die Amerikaner nicht mitmachen, Airbus rechnet mit einigen hundert Bestellungen. In Le Bourget werden während der Flugschau 2215 Aussteller aus 44 Ländern sieben Tage lang Produkte und Entwicklungen präsentieren.

Boeing und Airbus im Blickpunkt

Nach dem Batterie-Desaster um seinen Langstreckenjet 787 "Dreamliner" sieht sich Boeing wieder auf Kurs. Bis Ende Juni sollten elf oder zwölf Maschinen des Typs ausgeliefert sein, sagte Conner. Inzwischen würden monatlich sieben Maschinen fertig, bis Jahresende soll die Produktionsrate auf zehn pro Monat steigen. Im ganzen Jahr will Boeing wie geplant auf 60 ausgelieferte "Dreamliner" kommen.

Rivale Airbus liegt derweil im Clinch mit der Bundesregierung. Der Bund hält einen zugesagten Kredit über 600 Millionen Euro zurück. Es sei vereinbart, für die Anschubfinanzierung des A350 eine "einvernehmliche Lösung" zu verhandeln, teilte das Wirtschaftsministerium am Sonntag in Berlin mit. "Darlehenszahlungen sind allerdings nur dann möglich, wenn damit konkrete Gegenleistungen und Zusagen für die deutschen Standorte verbunden sind." Im Gegensatz zu anderen Airbus-Fliegern gibt es für die A350 nur im französischen Toulouse eine Endfertigung.

ul/sti  (dpa, afp)

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