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Reporter

Lofoten: Zwischen Umweltschutz und Ölgeschäft

Bastian Hartig sieht auf den Lofoten das Dilemma zwischen Umweltschutz und Ölgeschäft

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Soll vor der Küste der Lofoten in Nordnorwegen nach Öl gebohrt werden? Die Frage spaltet derzeit das ganze Land. Umweltschützer und Fischer schlagen Alarm. Die Region ist ökologisch eine der sensibelsten im gesamten Nord-Atlantik. Dort gibt es die größten Laichplätze für den Kabeljau und eines der artenreichsten Kaltwasserkorallenriffe. Bisher war die Ölförderung verboten. Doch das könnte sich nach den Parlamentswahlen in Norwegen Mitte September ändern.

DW-TV-Reporter Bastian Hartig besucht auf den Lofoten Befürworter und Gegner einer Erschließung der Ölfelder unter Wasser. Die einen befürchten, dass die Inselgruppe nördlich des Polarkreises durch eine Ölförderung empfindlich gestört und die reichen Fischgründe sogar zerstört werden. Er spricht mit Fischern und Tourismusmanagern, die das Projekt ablehnen, und er trifft Befürworter. Sie sehen in der Erschließung der Ölfelder die einzige Entwicklungschance für die Inselgruppe.