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Rallye Dakar

Loeb gewinnt verkürzte Etappe in Bolivien

Die sechste Etappe an diesem Samstag fällt aus. Der Grund: schlechtes Wetter. Bereits am Vortag gibt es nur eine verkürtze Etappe, die Sebastien Lob gewinnt. Aber es ist ein anderer Franzose, der insgesamt führt.

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Dakar: Peterhansel rast zurück an die Spitze

Wegen widriger Wetterverhältnisse ist die sechste Etappe der Rallye Dakar von Oruro nach La Paz abgesagt worden. Dies gab Sportdirektor Marc Coma am späten Freitagabend bekannt. Anstatt eine Wertungsprüfung zu bestreiten, werden die Teilnehmer den direkten Weg nach La Paz antreten, wo am Sonntag der Ruhetag ansteht.

Wegen anhaltender Regenfälle und starken Windes hatte schon am Freitag die fünften Etappe von Tupiza nach Oruro verkürzt werden müssen. Dieses Teilstück gewann der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb.  Auf der Strecke von Tupiza nach Oruro in Bolivien verwies der Franzose den spanischen Ex-Dakar-Sieger Nani Roma im Toyota (+ 0:44 Minuten) und seinen Peugeot-Markenkollegen Stephane Peterhansel aus Frankreich (+ 1:31) auf die Plätze. Für Loeb war es der zweite Tageserfolg bei der 39. Auflage der Dakar.

Neuer Spitzenreiter in der Gesamtwertung ist Peterhansel, der von Navigationsfehlern des bisher führenden Franzosen Cyril Despres im Peugoet profitierte. Auch der Finne Mikko Hirvonen im Mini des deutschen Teams X-raid, zuvor Dritter der Gesamtwertung, leistete sich seinen ersten großen Fehler und verlor viel Zeit, im Ranking rutschte er auf den fünften Platz ab (+ 42:21) und hat nur noch geringe Chancen auf einen Podestplatz.

Stephane Peterhansel sitzt am Steuer (Foto: picture alliance/dpa/DPPI Media)

Gut gelaunt am Steuer: Stephane Peterhansel

Ähnlich erging es dem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz mit dem südafrikanischen Piloten Giniel de Villiers im Toyota, der Rückstand des achtplatzierten Duos beträgt bereits über eine Stunde (+ 1:08:11).

In der Motorradwertung übernahm Tagessieger Sam Sunderland aus Großbritannien auf KTM die Gesamtführung.

Der frühere Gesamtsieger Carlos Sainz war am Freitag nicht mehr an den Start gegangen. Die Schäden am Peugeot des Spaniers waren nach einem Unfall zu groß, um sie in der gegebenen Zeit zu beheben. Zuvor hatten mit dem Toyota-Piloten Nasser Al-Attiyah aus Katar und dem australischen Motorrad-Titelverteidiger und KTM-Fahrer Toby Price zwei weitere prominente Starter vorzeitig aufgeben müssen.

Die sechste Etappe führt die Teilnehmer am Samstag über insgesamt 786 Kilometer, davon 527 Wertungskilometer, von Oruro in die bolivianische Hauptstadt La Paz, wo am Sonntag der einzige Ruhetag ansteht. Die Rallye endet am 14. Januar in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires.

ck (sid)

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