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Amtseinführung in Washington

Liveticker: Trump als 45. US-Präsident vereidigt

Die USA haben einen neuen Präsidenten: Vor Zehntausenden Menschen hat Donald Trump auf den Stufen des Kapitols seinen Amtseid abgelegt. Unser Liveticker zur Zeremonie und zu Reaktionen aus aller Welt.

USA Amtsübernahme Trump Eid (Getty Images/C. Somodevilla)

Trumps linke Hand liegt bei der Vereidigung auf zwei Bibeln: Eine gehörte Abraham Lincoln, die andere ihm selbst

Nach einem spektakulären Wahlkampf und einer höchst turbulenten Übergangsphase hat der Republikaner Donald Trump an diesem Freitag in Washington seinen Amtseid geleistet und eine patriotische Einführungsrede gehalten. Hunderttausende nahmen an den Feierlichkeiten teil, Tausende protestierten dagegen, die Polizei nahm zahlreiche Demonstranten fest. Die Zeremonie wurde von umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Die Reaktionen auf den Machtwechsel sind von großer Unsicherheit und widersprüchlichen Erwartungen bestimmt.

Verfolgen Sie unseren Liveticker:

21.45 Uhr: Donald Trump hat das Kapitol verlassen und macht sich nun in einer Parade auf den Weg zum Weißen Haus. Der rund drei Kilometer lange Marsch soll etwa 90 Minuten dauern. Zehntausende Menschen säumten die Strecke.

Video ansehen 01:04

Die wichtigsten Zitate aus Trumps Antrittsrede in einer Minute

21.25 Uhr: Auf der Internetseite des Weißen Hauses hat US-Präsident Trump erste Pläne für seine Amtszeit veröffentlicht. Unter anderem kündigte Trump ein Raketenabwehrsystem zum Schutz vor Angriffen des Iran und Nordkoreas an.

21.05 Uhr: Zum Abschluss des Mittagessens im Kapitol bedankte Trump sich bei den Clintons. Er sagte, er fühle sich geehrt, dass Bill und Hillary Clinton bei dem Essen dabei gewesen seien und forderte alle Anwesenden auf, sich von ihren Stühlen zu erheben. Der Saal applaudierte den beiden Demokraten.

20.50 Uhr: Trump hat den ersten Tweet auf seinem offiziellen Twitteraccount @POTUS - "President of the United States" - abgesetzt. Er postete einen Link zu seiner Facebook-Seite, auf der er seine komplette Antrittsrede veröffentlichte. Binnen einer Stunde folgten ihm bereits fünf Millionen Menschen.

20.20 Uhr: In Washington kommt es weiterhin zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Nachrichtenagentur AP sprach von rund 1000 Protestlern. Manche von ihnen warfen Wasserflaschen, Tassen oder andere Gegenstände. Die Polizei setzte Pfefferspray und Tränengas ein und nahm eigenen Angaben zufolge bisher 95 Demonstranten wegen Vandalismus und Sachbeschädigung fest.

Washington Auschreitungen bei Amtseinführung Trump (Reuters/A. Latif)

Die Polizei geht in Washington gegen gewaltsame Demonstranten vor

19.50 Uhr: Papst Franziskus hat Trump als neuem Präsidenten der USA gratuliert und zugleich mahnende Worte an ihn gerichtet. In einer Mitteilung schrieb Franziskus, er bete dafür, dass "Ihre Entscheidungen von den reichen und spirituellen und ethischen Werten geleitet sein werden, die die Geschichte des amerikanischen Volkes und die Verpflichtung Ihrer Nation zur Förderung der Menschenwürde und der Freiheit weltweit geprägt haben".

19.45 Uhr: In einem Interview mit dem ZDF hat Vizekanzler Sigmar Gabriel Trumps Wahl als Ergebnis einer "schlimmen Radikalisierung" bezeichnet. "Das waren heute hoch nationalistische Töne", sagte er auf die Rede Trumps bezogen. "Ich glaube, wir müssen uns warm anziehen". Über Twitter schrieb er an die Amerikaner gewandt: "Liebe USA, bleibt das Land der Freiheit und die Heimat der Mutigen." 

19.30 Uhr: Trump hat seine ersten Anordnungen im Amt unterzeichnet. Dabei handelte es sich um die formalen Nominierungen für sein Kabinett.

19.25 Uhr: Auf dem Militärflughafen Andrews hat sich Barack Obama mit einem vorerst letzten Appell verabschiedet. "Wir waren Euer Gesicht und manchmal Eure Stimme", sagte Obama. "Es ging dabei nie um uns." Die Zuschauermenge rief Obamas früheren Wahlspruch: "Yes, we can!" Von Andrews aus flogen die Obamas nach Palm Springs in Kalifornien.

19.20 Uhr: Trump nutzt weiter seinen eigenen Twitteraccount und veröffentlichte gleich mehrere Tweets mit Ausschnitten aus seiner Einführungsrede.

Tumulte in New York

19.00 Uhr: Während Trumps Amtseinführung kam es auch in New York zu Tumulten. Mehrere Gruppen von Demonstranten versammelten sich vor dem Trump Tower und protestierten mit Sprechchören und Plakaten gegen den neuen US-Präsidenten. "Trauer in Amerika" oder einfach nur "Nein!" stand auf den Schildern. Eine Gruppe schaffte es kurzzeitig, die noble Fifth Avenue zu blockieren, bis sie von einem großen Polizeiaufgebot wieder von der Straße verdrängt wurde.

18.50 Uhr: Ex-Präsident Barack Obama hat an der Seite seiner Frau Michelle das Kapitol und Washington verlassen. Begleitet von Präsident Trump und First Lady Melania verabschiedete sich das Paar und bestieg einen Hubschrauber. Er flog zum Militärflughafen Andrews, von dort aus sollte es weiter nach Palm Springs in Kalifornien gehen. Im Anschluss ist für Trump ein Mittagessen vorgesehen, bevor es in einer etwa 90-minütigen Parade zum Weißen Haus gehen soll.

USA Amtsübernahme Trump (Reuters/J. Ernst)

Obama verabschiedet sich aus Washington

18.45 Uhr: In einem Glückwunschtelegramm haben sich die AfD-Vorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen dem neuen US-Präsidenten als "natürliche Verbündete" angeboten. Aufgrund seiner bisher getätigten Aussagen "verfolgen wir als Deutsche und Europäer hoffnungsvoll Ihre außenpolitischen Positionen, weil sich diese wohltuend vom Kurs der vergangenen Jahrzehnte unterscheiden", schrieben die Politiker.

Trump will radikalen islamistischen Terror auslöschen

18.30 Uhr: Trump hat in seiner Rede ein hartes Vorgehen gegen islamische Extremisten angekündigt. "Wir werden die zivilisierte Welt gegen den radikal-islamistischen Terrorismus vereinen, der völlig vom Antlitz der Erde verschwinden wird", sagte er. Seine knapp 20-minütige Rede endete mit der Wiederholdung seiner Wahlkampfversprechen: "Zusammen werden wir Amerika wieder großartig machen." Die 16-jährige Sängerin Jackie Evancho sang die Nationalhymne. Danach verließen Trump und seine Familie die Bühne auf dem Kapitol.

18.25 Uhr: Der Twitter-Account @Potus steht nun für Donald Trump bereit. Nur wenige Sekunden nach seinem Amtseid verschwanden die Beiträge und Fotos von Barack Obama von der Profilseite. Stattdessen zeigt sie nun ein Foto von Trump vor einer US-Flagge und dem Weißen Haus. Tweets waren dort zunächst nicht zu lesen.

18.20 Uhr: In seiner Rede fährt Trump damit fort, den gegenwärtigen Zustand der USA zu kritisieren. "Mütter und Kinder leben mitten in unseren Städten in Armut", erklärte er. Man habe die Grenzen von anderen Ländern verteidigt, während man die eigenen vernachlässigt habe. Das ende hier und jetzt, versprach Trump. Mit seinem Eid habe er einen Eid an das amerikanische Volk geleistet, erklärte er.

18.17 Uhr: Trump appelliert an die Solidarität der Amerikaner. Er sagte, wenn Amerika vereint sei, sei es nicht aufzuhalten. "Wir werden ungleich größer träumen", sagte Trump. Die Zeit leeren Geredes sei vorbei. "Nun ist die Stunde des Handelns gekommen." Niemand solle sich einreden lassen, dass das nicht zu schaffen sei. Amerika müsse seine Teilung überwinden. "Ob wir weiß oder schwarz sind, uns alle eint das rote Blut der Patrioten."

Video ansehen 01:58

Donald Trump ist neuer Präsident der USA

18.15 Uhr: Bei seiner Antrittsrede betont Trump die Durchsetzung seiner Wahlversprechen. Er werde Arbeitsplätze schaffen, den Wohlstand für die US-Bürger wiederherstellen, die Grenzen schließen. In jedem Teil des Landes solle nun eine neue Vision das Land regieren. "Amerika zuerst - Amerika zuerst", sagte er.

18.10 Uhr: In seiner ersten Rede als US-Präsident sagt Trump, dies sei der Tag, an dem "die Macht von Washington an das Volk" zurückgegeben werde. "Die vergessenen Männer und Frauen unseres Landes werden nicht länger vergessen sein."

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