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Aktuell Welt

Liveticker: Dramatische Lage in der Ukraine

Russische Soldaten kämpfen an der Seite der Aufständischen in der Ostukraine. Das wird immer offensichtlicher - trotz aller Dementis aus Moskau. Verfolgen Sie die Ereignisse in unserem Deutsche-Welle-Liveticker:

23:10 Uhr - US-Präsident Barack Obama unterstreicht, die Vereinigten Staaten planten kein militärisches Eingreifen in der Ukraine. Zwar nähmen die USA die Beistandsklausel des NATO-Vertrages sehr ernst. Im Gegensatz zu mehreren benachbarten Staaten sei die Ukraine jedoch kein Bündnismitglied.

22:40 Uhr - US-Präsident Barack Obama sagt, der jüngste "Einfall russischer Soldaten" in der Ostukraine werde Konsequenzen haben. Russland trage die Verantwortung für die Gewalt im Nachbarland, da es die Separatisten traniere, bewaffne und finanziell unterstütze. Für September kündigte Obama einen Besuch des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko im Weißen Haus an.

21:45 Uhr – Der UN-Sicherheitsrat berät seit Stunden auf einer kurzfristig einberufenen Sondersitzung über die Lage in der Ukraine. Die USA und zahlreiche andere Ratsmitglieder äußern scharfe Kritik an Russland: "Ernsthafte Verhandlungen werden dringend gebraucht, aber Russland muss aufhören zu lügen und diesen Konflikt weiter anzuheizen", sagt die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power.

21:15 Uhr - Die Ukraine kehrt zur Wehrpflicht zurück: Der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat in Kiew hat auf einer Krisensitzung entschieden, "im Herbst wieder mit den Rekrutierungen zu beginnen". Erst im vergangenen Oktober hatte die Ukraine den bislang letzten Wehrdienst-Jahrgang für eine Dauer von einem Jahr einberufen. 2014 sollte eigentlich der Übergang zur Berufsarmee gelingen.

19:50 Uhr - Das US-Außenministerium wirft Russland vor, den Konflikt in der Ukraine immer weiter eskalieren zu lassen.

18:23 Uhr - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigt sich über die Ausweitung der Kämpfe in der Ukraine besorgt. Er spricht von einer gefährlichen Eskalation.

18:06 Uhr - Die Europäische Union wird nach der Verschärfung der Ukraine-Krise über weitere Sanktionen gegen Russland beraten. Dies kündigt Bundeskanzlerin Merkel für das Gipfeltreffen am Samstag in Brüssel an.

18:03 Uhr - Trotz massiver Vorwürfe aus Kiew über eine russische Militäroffensive in der Ostukraine haben sich erstmals Vertreter der Generalstäbe Russlands und der Ukraine beraten. Sie hätten über einen Gefangenenaustausch gesprochen, sagt der ukrainische Präsident Poroschenko auf einer Sitzung des Sicherheitsrates in Kiew.

17:28 Uhr - Die Botschafter der NATO-Staaten und der Ukraine kommen am Freitag zu einem Sondertreffen zusammen, wie ein Vertreter des Verteidigungsbündnisses mitteilt. Demnach hat das osteuropäische Land um die Sitzung gebeten.

16:52 Uhr - Der britische Premierminister David Cameron fordert Russland auf, sofort das Überqueren der ukrainischen Grenze mit russischen Panzern zu stoppen. Den russischen Präsidenten Wladimir Putin warnt er vor "weiteren Konsequenzen".

16:42 Uhr - Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die Situation im Konfliktgebiet in der Ostukraine als "außerordentlich schwierig… aber kontrollierbar" bezeichnet, wie die Agentur Interfax meldet. Nach den militärischen Erfolgen der Regierungstruppen seien russische Soldaten den Rebellen in der Stadt Nowoasowsk zur Hilfe gekommen. Nach Angaben eines Militärsprechers hat die Armee Truppen zur Verteidigung der ostukrainischen Stadt Mariupol zusammengezogen. Es stünden genügend Soldaten zur Verfügung, um zu verhindern, dass die Stadt von feindlichen Kräften erobert werde.

NATO Satelliten-Photos Russische Artillerie an Grenze zu Ukraine 23.07.2014

Dieses Satellitenbild veröffentlichte die NATO. Es soll nach Angaben des Bündnisses russische Artillerie an der Grenze zur Ukraine zeigen.

16:25 Uhr - Der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), zeigt sich "zutiefst besorgt" über die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine-Krise. Russlands Präsident Wladimir Putin habe die Entscheidung getroffen, "dass er auch höchstes politisches Risiko bereit ist zu gehen, um eine militärische Niederlage der prorussischen Separatisten in Donezk und Luhansk zu vermeiden", sagt Erler dem Radiosender hr-info. Er sehe eine "neue Qualität" der russischen Politik. Russlands Präsident sei nicht bereit zuzuschauen, wenn es zu einem Erfolg der regulären ukrainischen Streitkräfte komme, sagt Erler. Er gehe deshalb nicht davon aus, dass Putin bald zur Entspannung beitrage.

Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates

16:05 Uhr - Nach Angaben von Andrej Lysenko, dem Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, haben am Vormittag zwei Reihen russischer Panzer und Militärfahrzeuge zunächst Raketen von Grad-Typ auf ukrainisches Territorium abgeschossen. Danach seien die Fahrzeuge von der russischen Region Rostow aus über die Grenze gerollt. Die überrannten Grenzposten seien geflohen.

15:57 Uhr - Die NATO wirft Russland eine "beachtliche Eskalation" des militärischen Einsatzes in der Ukraine vor. Das Bündnis veröffentlicht im militärischen Hauptquartier in Mons Satellitenbilder, die diese Einschätzung belegen sollen. "Die Bilder liefern zusätzliche Beweise dafür, dass russische Soldaten, die mit hochmodernen Waffen ausgerüstet sind, innerhalb des souveränen Territoriums der Ukraine operieren", sagt der niederländische Brigadegeneral Nico Tak vor Journalisten. Man habe festgestellt, dass "große Mengen hochmoderner Waffen einschließlich Luftabwehrsystemen, Panzern und gepanzerten Fahrzeugen den Separatisten in der Ostukraine übergeben wurden", sagt Tak.

15.54 Uhr - Der UN-Sicherheitsrat trifft sich wegen der Eskalation in der Ukraine-Krise noch am heutigen Donnerstag zu einer Dringlichkeitssitzung. Die Sitzung, die von Litauen beantragt wurde, soll um 18:00 Uhr (MESZ) in New York stattfinden. Litauen gehört derzeit zu den zehn nicht ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates.

15:32 Uhr - Polens Außenminister Radoslaw Sikorski wirft Russland aggressives Vorgehen in der Ukraine vor. Es handle sich um die schwerste Sicherheitskrise seit Jahrzehnten.

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