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Aktuell Welt

Live-Ticker zum Ukraine -Konflikt

Nach der Aktion ukrainischer Spezialkräfte gegen pro-russische Separatisten mit fünf Toten eskaliert der Konflikt um die Ex-Sowjetrepublik weiter. Verfolgen Sie die Ereignisse im Deutsche-Welle-Live-Ticker:

Video ansehen 03:02

Schalte mit Leiter der OSZE-Mission Klaus Zillikens in Donezk

18.38 Uhr - Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat in einem Telefonat mit seinem deutschen Kollegen Frank-Walter Steinmeier ein Ende der Gewalt in der Ukraine gefordert. Vor allem der Einsatz der Armee und bewaffneter Nationalisten im Südosten des Landes müssten gestoppt werden, sagte Lawrow dem Ministerium zufolge.

18.13 Uhr - Prorussische Separatisten haben im Osten der Ukraine einen Bus mit Beobachtern der OSZE in ihre Gewalt gebracht. Das teilte das ukrainische Innenministerium in Kiew mit. Es handele sich um insgeamt sieben OSZE-Vertreter und fünf ukrainische Soldaten. Sie seien in ein Gebäude des Geheimdienstes in der Stadt Solwiansk gebracht worden.

17.47 Uhr - Wegen mangelnder Kooperation Russlands bei der Beilegung der Ukraine-Krise doht der Westen mit neuen Sanktionen gegen Moskau. Bei einer Telefonkonferenz hätten die Staats- und Regierungschefs der USA, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und Italiens über weitere Strafmaßnahmen gesprochen, teilte das französischen Präsidealam mit.

16:48 Uhr - Das Bundesverteidigungsministerium hat den Kontakt zu den OSZE-Militärbeobachtern verloren, die in der Region Slowjansk unterwegs sind. Es handle sich um drei deutsche Soldaten, einen deutschen Dolmetscher sowie jeweils einen Militärbeobachter aus Tschechien, Polen, Schweden und Dänemark, sagte ein Sprecher. Derzeit könne keine Verbindung zu ihnen hergestellt werden. Der
Grund sei unklar.

15.53 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Russland wegen der angespannten Lage im Osten der Ukraine mit weiteren Sanktionen gedroht. Die Außenminister der EU würden sich "baldmöglichst" treffen, um weitere Strafmaßnahmen ins Auge zu fassen, sagte Merkel bei einem Treffen mit Polens Regierungschef Donald Tusk in Berlin. Einen Termin nannte sie nicht.

14.02 Uhr - Der Internationale Strafgerichtshof hat Vorermittlungen zu möglichen Verbrechen in der Ukraine aufgenommen. Es gehe um die Zeit zwischen dem 21. Noveber 2013 bis zum 22. Februar 2014, teilte der IStGH mit. Während dieser Periode war der später abgesetzte Präsident Viktor Janukowitsch gegen Demonstranten vorgegangen. Zahlreiche Menschen wurden getötet.

13.59 Uhr - Prorussische Separatisten haben in der Stadt Kramatorsk im Osten der Ukraine einen Armeehubschrauber zerstört. Ein Scharfschütze habe den Tank der auf dem Boden stehenen Maschine getroffen, teilte das Antiterrorzentrum in Kiew mit. Der Hubschrauber vpm Typ MI-8 explodierte. Derr Piilot wurde beim Spurng aus der Maschine verletzt.

13:40 MESZ: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat in der Ukraine-Krise erneut an alle Seiten appelliert, zu einer Deeskalation der Lage im Osten des Landes beizutragen. "Viel Zeit bleibt nicht, um diesen Irrsinn dort zu beenden", sagte er bei einem gemeinsamen Besuch in Tunis mit seinem französischen Amtskollegen Laurent Fabius. "Es müssen jetzt alle Seiten zur Vernunft kommen." Das gelte sowohl für die Konfliktparteien in der Ukraine, als auch für ihre Unterstützer außerhalb. Steinmeier will noch am Nachmittag mit US-Außenminister John Kerry telefonieren.

13.00 MESZ: Die Bundesregierung hat sich nachdrücklich für ein Festhalten an der für den 25. Mai geplanten Präsidentschaftswahl in der Ukraine ausgesprochen. Angesichts von Forderungen russischer Politiker und pro-russischer Gruppen in der Ostukraine nach einer Verschiebung sagte Regierungssprecher Steffen Seibert: "Wir arbeiten daran, dass es zu einer solchen Wahl kommt."

12.40 MESZ: - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Russlands Präsidenten Wladimir Putin zur Einhaltung der Absprachen für die Beilegung der Krise um die Ukraine aufgefordert. Merkel habe in einem Telefonat mit Putin ihre großen Sorgen über die angespannte Lage in der Ukraine ausgedrückt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin.

Beratungen über Sanktionen

12.22 MESZ: - US-Präsident Barack Obama will die europäischen Partner zu schärferen Sanktionen gegen Russland bewegen. Er werde noch an diesem Freitag Gespräche über die Lage in der Ukraine führen, sagte Obama in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. An einer Telefonkonferenz sollen nach US-Angaben Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Premierminister David Cameron, Frankreichs Präsident Francois Hollande und der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi teilnehmen.

12.22 MESZ: - Ukrainische Sondereinheiten versuchen nach Angaben aus dem Präsidialamt, die Separatisten-Hochburg Slowjansk in der Ostukraine abzuriegeln. Damit solle verhindert werden, dass die pro-russischen Kräfte Verstärkung in die Stadt bringen könnten.

12.18 MESZ: Ein ukrainischer Militärhubschrauber ist nach Angaben aus Kiew auf dem Flughafen von Kramatorsk durch eine Rakete getroffen und zerstört worden. Der Kommandeur der Maschine sei bei der Explosion verletzt worden. Kramatorsk befindet sich wenige Kilometer von der Stadt Slowjansk entfernt, die seit Tagen von prorussischen Milizen kontrolliert wird. Bei einer Offensive der ukrainischen Armee wurden dort am Donnerstag nach Angaben aus Kiew bis zu fünf prorussische Kämpfer getötet.

10.44 MESZ: Russische Einheiten haben sich nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums bei ihrem Manöver bis auf einen Kilometer der gemeinsamen Grenze genähert. Russische Soldaten hätten die Grenze aber nicht überschritten.

Der ukrainische Ministerpräsident Jazenjuk (Foto: Reuters)

Der ukrainische Ministerpräsident Jazenjuk

10.32 MESZ: Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk wirft Russland vor, einen dritten Weltkrieg anzetteln zu wollen. Die Versuche Russlands, einen Konflikt in seinem Nachbarland vom Zaun zu brechen, werde zu einer militärischen Auseinandersetzung in Europa führen. Russland wolle sein Land militärisch und politisch besetzen, sagte Jazenjuk.

09.37 MESZ: - Der russische Außenminister Sergej Lawrow kritisiert den Einsatz ukrainischer Sicherheitskräfte gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes als "blutiges Verbrechen". Die Übergangsregierung in Kiew führe "Krieg gegen ihr eigenes Volk" und werde sich dafür verantworten müssen, erklärte Lawrow in Moskau.

wl/cr/uh (dpa, afp, rtr)

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