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Aktuell Welt

+++ Live-Ticker zu Gedenkfeiern an D-Day +++

70 Jahre nach der Landung der alliierten Truppen in der Normandie kommen Staats- und Regierungschefs aus rund 20 Ländern zur Gedenkfeier, unter ihnen auch der russische Präsident Putin. Mehr dazu im DW-Live-Ticker.

16:54 Uhr - Frankreichs Präsident Hollande hat die Soldaten der Sowjetunion für ihren Kampf im Zweiten Weltkrieg gegen die Nazis gewürdigt. "Ich grüße die Rote Armee, die weit weg von hier 150 deutschen Divisionen gegenüber stand und im Stande war, sie zurückzudrängen und zu besiegen", sagte Hollande bei den Feierlichkeiten zum D-Day-Jubiläum im französischen Ouistreham, wo auch Russlands Präsident Putin zu Gast ist. Unter dem Applaus der mehreren Tausend Gäste schloss Hollande ausdrücklich auch die deutschen Opfer des NS-Regimes mit ein. "Heute verbeugen wir uns vor allen Opfern des Nationalsozialismus." Das Treffen so vieler Staats- und Regierungschefs an den D-Day-Feiern solle helfen, Lösungen für einen Konflikt zu finden, der nicht zu einem Krieg werden dürfe, sagte Hollande weiter, ohne spezifisch die Ukraine-Krise zu nennen.

15:40 Uhr - Der Kreml hat sich zum Treffen von Obama und Putin geäußert: "Obwohl das kein eigens angesetztes Treffen war, hatten die Staatsoberhäupter die Möglichkeit, ihre Meinungen über die Lage in der Ukraine auszutauschen - und auch über die Krise in der Ostukraine", zitiert die Agentur Interfax den Sprecher des Kreml, Dmitri Peskow. Putin und Obama hätten sich für ein rasches Ende aller
militärischen Handlungen ausgesprochen.

Video-Leinwand mit Putin und Obama (Foto: Reuters)

Vom Obamas Treffen mit Putin gab es keine Bilder. Auf der Video-Leinwand bei den Feierlichkeiten wurden sie jedoch zusammenmontiert.

15:38 Uhr - Der russische Präsident Wladimir Putin und sein designierter ukrainischer Kollege Petro Poroschenko haben zu einem Ende des Blutvergießens und der Militäreinsätze im Osten der Ukraine aufgerufen. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf das russische Präsidialamt. Putin war am Rande der D-Day-Feierlichkeiten in der Normandie erstmals mit Poroschenko zusammengetroffen.

15:11 Uhr - Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama sind am Rande der Feierlichkeiten des D-Day-Jahrestages zu einem kurzen informellen Gespräch zusammengekommen. Das teilten das Büro von Frankreichs Präsidenten Hollande und das Weiße Haus in Washington mit. Das Treffen habe etwa zehn bis 15 Minuten gedauert. Zuvor hatte Putin den neu gewählten ukrainischen Präsidenten Poroschenko getroffen.

15:07 Uhr - Im französischen Ouistreham hat mittlerweile zentrale Feier anlässlich der Landung vor 70 Jahren in der Normandie begonnen. An der D-Day-Gedenkfeier am Strand des Ortes nehmen Kriegsveteranen sowie Staats- und Regierungschefs aus rund 20 Ländern teil, unter anderem US-Präsident Barack Obama, Kanzlerin Angela Merkel, der französischen Präsidenten François Hollande. Auch Kreml-Chef Wladimir Putin und der neue ukrainische Präsident Petro Poroschenko sind dabei.

Merkel mit Putin und Poroschenko (Foto: Reuters)

Am Rande der Feierlichkeiten kam es zu einem kurzen Gespräch zwischen Putin und Poroschenko im Beisein von Angela Merkel

14:21 Uhr - Bei dem Gespräch zwischen Putin und Poroschenko sei es um mögliche Maßnahmen zur Deeskalation der Krise in der Ukraine gegangen und darum, wie Moskau die Wahl von Poroschenko anerkennen könnte, hieß es aus dem Umfeld von Frankreichs Präsident Hollande. Außerdem hätten die beiden über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Situation in der Ukraine gesprochen. Es sei vereinbart worden, in den kommenden Tagen über "die Modalitäten eines Waffenstillstandes" zu beraten, hieß es weiter.

14:02 Uhr - Am Rande der Feierlichkeiten sind Russlands Wladimir Putin und der neu gewählte ukrainische Präsident Petro Poroschenko zusammengetroffen. Es war das erste Treffen der beiden, seit Poroschenko die Wahl in der Ukraine gewonnen hat. Der kurze Dialog fand statt, während die Staats- und Regierungschefs für ein Foto zum Gedenktag der Landung der Alliierten in der Normandie zusammenstanden. Nach dem Fototermin standen Putin, Poroschenko und Bundeskanzlerin Angela Merkel noch eine Weile zusammen und unterhielten sich.

13:10 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgefordert, alles in seiner Macht stehende für eine Stabilisierung der Ukraine zu tun. Merkel habe bei ihrem Treffen mit Putin in Deauville die Überzeugung geäußert, dass nach der international anerkannten Präsidentennwahl in der Ukraine jetzt die Zeit genutzt werden müsse, "um eine Stabilisierung der Lage insbesondere in der Ostukraine zu erreichen", teilte die Bundesregierung nach dem Gespräch mit. Russland müsse dabei seiner großen Verantwortung gerecht werden.

Obama bei seiner Rede vor Veteranen bei den D-Day Feierlichkeiten (Foto: AFP)

Obama ehrte die Veteranen des D-Day

12:43 Uhr - US-Präsident Barack Obama hat in einer Rede vor Kriegsveteranen die Landung der Alliierten in der Normandie als "Brückenkopf" für das demokratische Zeitalter gewürdigt. Der Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg habe "die Sicherheit und das Wohlbefinden der Nachwelt gestaltet", sagte Obama auf dem US-Soldatenfriedhof von Colleville-sur-Mer.

12:30 Uhr - Eine Flagge steht für einen gefallenen britischen Soldaten: Die British Legion Volunteers haben am Gold Beach in der Normandie im Gedenken an die Landung der Alliierten 22.000 Flaggen mit der Aufschrift "Thank You" - Danke - in den Sand gepflanzt.

12:09 Uhr - Das Gespräch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ist nach gut einer Stunde zu Ende gegangen. Es war das erste persönliche Treffen der beiden seit langem. Ergebnisse des Gesprächs wurden zunächst nicht bekannt.

11:36 Uhr - Frankreichs Präsident François Hollande hat die Opfer der Landung der Alliierten in der Normandie als Mahnung zum Einsatz für die Freiheit bezeichnet. Frankreich und die USA stünden auch heute gemeinsam für einen Kampf gegen Fundamentalismus, Terrorismus und Rassismus in der Welt, sagte der Staatschef in Colleville-sur-Mer. Frankreich werde es den Vereinigten Staaten niemals vergessen, dass sie das Land von den Nazis befreit hätten.