1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

US-Präsidentenwahl

+++ Live-Ticker: Donald Trump gewinnt die US-Präsidentenwahl +++

Was kaum einer vorher glaubte, ist wahr geworden: Donald Trump wurde zum 45. Präsidenten der USA gewählt. In seiner Dankesrede rief er das Land zur Einheit auf. Doch bei ausländischen Politikern stößt er auf Skepsis.

Video ansehen 00:48

Trumps Statement nach dem Wahlsieg

Das Wichtigste in Kürze:

- Donald Trump gewann die Präsidentenwahl nach einem Auszählungsmarathon, der bis in die tiefe Nacht dauerte.

- In seiner Dankesrede rief er das Land zur Einheit auf.

- Senat und Abgeordnetenhaus werden auch nach dieser Wahl von den Republikanern dominiert.

- An den Börsen rings um den Globus brachen die Kurse ein; Politiker aus zahlreichen Ländern äußerten sich skeptisch bis schockiert.

11.16 Uhr: US-Präsident Barack Obama hat nach Informationen des Fernsehsenders CNN seinem Nachfolger Donald Trump zum Wahlsieg gratuliert. Beide wollten sich am Donnerstag treffen, hieß es.

11.11 Uhr: Die EU-Führung will sich mit Donald Trump rasch bei einem Gipfeltreffen austauschen. "Es ist heute wichtiger denn je, die transatlantischen Beziehungen zu stärken", schrieben EU-Ratspräsident Donald Tusk und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in einem Gratulationsbrief.

10.56 Uhr: Für Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wird die US-Außenpolitik mit dem Sieg Donald Trumps weniger vorhersehbar. Das Ergebnis sei anders, als "es sich die meisten in Deutschland gewünscht haben." Dennoch werde man das Ergebnis natürlich respektiveren. 

10.35 Uhr: SPD-Chef Sigmar Gabriel hat den kommenden US-Präsidenten Donald Trump als "Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen" kritisiert. "Trump ist auch eine Warnung an uns", sagte Gabriel den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es gehe solchen Leuten aber "um viel mehr", warnte Gabriel. "Es geht ihnen um ein echtes Rollback in die alten schlechten Zeiten, in denen Frauen an den Herd oder ins Bett gehörten, Schwule in den Knast und Gewerkschaften höchstens an den Katzentisch." 

10:20 Uhr: Glückwünsche kamen auch aus Afrika. Hier ein Tweet des burundischen Präsidenten Pierre Nkurunziza:

09.50 Uhr: Mehrere rechtspopulistische Politiker begrüßten den Wahlausgang: so sagte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban: "Was für großartige Nachrichten! Die Demokratie ist immer noch am Leben." Ähnlich hatte sich zuvor die französische Front-National-Chefin Marine Le Pen geäußert. Die Vorsitzende der AfD, Beatrx von Storch sagte, der Sieg von Donald Trump sei "ein Signal dafür, dass die Bürger in der westlichen Welt einen klaren Politikwechsel wollen."

09.45 Uhr: Der russische Präsident Putin gratuliert Trump nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA per Telegram zum Wahlsieg, Darin heißt es, Putin hoffe, dass man in internationalen Fragen zusammenarbeiten werde.

09:30 Uhr: EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich wenig begeistert vom Wahlausgang gezeigt: "Freuen tut mich das nicht", sagte er im ZDF. Trump sei aber der "frei gewählte Präsident der Vereinigten Staaten, der unseren Respekt verdient. Und ich hoffe, dass er auch uns respektieren wird."  Angesichts von Trumps "diffusen und oberflächlichen" Botschaften im Wahlkampf sei die künftige außenpolitische Ausrichtung der USA schwer abzuschätzen. Der Populist Trump sei "eine Herausforderung für uns".

Video ansehen 00:31

Martin Schulz: ''schwieriger Moment in den Beziehungen zwischen der EU und den USA''

09.28 Uhr: Unionsfraktionschef Volker Kauder setzt nach wie auf eine enge Partnerschaft zu den USA. "Wir müssen auch mit Donald Trump als neuem US-Präsidenten möglichst gut zusammenarbeiten», sagte er. Eine enge transatlantische Partnerschaft sei für Deutschland und Europa weiter von zentraler Bedeutung. Der US-Wahlkampf habe auf viele Menschen in der Bundesrepublik verstörend gewirkt, sagte Kauder und warnte: "In Deutschland sollten wir uns vor einer solchen Auseinandersetzung hüten."

09:17 Uhr: Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank sagte zum Wahlausgang in den USA: "Das ist ein politisches Erbeben. Mit einem Protektionisten Trump im Weißen Haus drohen schwere Handelskonflikte."

09.12 Uhr: An der Frankfurter Börse fiel der deutsche Leitindex Dax zur Eröffnung um 2,9 Prozent auf 10.180 Punkte. Auch die Pariser Börse eröffnete um knapp drei Prozent schwächer.

09:08 Uhr: Unmittelbar nach der Wahl war das Thema natürlich Aufmacher in der US-Presse. Hier zwei Titelblätter:

09.05 Uhr: Die deutsche Wirtschaft reagiert geschockt auf den Sieg von Donald Trump. Dies sei ein "Black Tuesday für den Welthandel", sagte der Präsident des Verbandes der Familienunternehmer, Lutz Goebel, der Nachrichtenagentur Reuters. "Trumps Unberechenbarkeit und sein Protektionismus bringen enorme Unsicherheiten mit sich - politisch und wirtschaftlich."

08.55 Uhr: Trump wiederholte in seiner Rede einige seiner Wahlversprechen. Die Infrastruktur solle wieder aufgebaut und Arbeitsplätze zurück in die USA geholt werden. er habe einen "großartigen" ökonomischen Plan für das Land. Den anderen Staaten der Welt bot er seine Zusammenarbeit an, schränkte aber ein, "Amerika müsse zuerst kommen".

08.50 Uhr. "Nun ist es an der Zeit, die Wunden des Wahlkampfes zu schließen", sagt Trump. Er wolle Präsident für alle Amerikaner sein. Auch den Republikanern, die ihn nicht unterstützen wolle er die Hand reichen. Seiner Konkurrentin Hillary Clinton bescheinigte er, einen harten Wahlkampf geführt zu haben. 

08.45 Uhr: Der neue gewählte Vizepräsident Mike Pence tritt vor die Trump-Anhänger und präsentiert seinen künftigen Chef Donald Trump.

08.44 Uhr: Nach Informationen der Sender CNN und NBC hat Hillary Clinton ihren Konkurrenten Donald Trump angerufen und ihm zur Wahl gratuliert.

08.40 Uhr: Donald Trump wird 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Bei der Wahl hat Trumps Kontrahentin Hillary
Clinton nach Informationen der amerikanischen Nachrichtenagentur AP keine Chance mehr, auf die nötige Zahl von 270 Wahlmännern zu kommen.

08.30 Uhr: Mehrere US-Sender melden, dass Trump Wisconsin gewonnen hat. Damit hätte er die Präsidentschaft sicher. 

08.05 Uhr: Clintons Wahlkampfmanager John Podesta tritt vor die demokratischen Anhänger. Es seien noch einige Staaten offen, sagte er. Deswegen sollten die Clinton-Anhänger nach Hause gehen und "etwas zu schlafen". Clinton werde heute Nacht Ortszeit keine Rede mehr halten. Sie sei aber noch nicht geschlagen, sagte Podesta. Der neue Stand, nachdem die geteilten Wahlmänneranteile von Maine vergeben wurden: Trump hat 266 Wahlmänner sicher, Clinton 218. Damit fehlt Trump noch ein Staat bis zum Sieg.

08.00 Uhr: Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sieht bei einem Sieg Trumps das westliche Wertesystem erschüttert. "Alle Säulen, auf denen der Westen steht, sind gefährdet», sagte Lindner der "Bild"-Zeitung. Trumps Politik würde sich wahrscheinlich in "extremen wirtschaftlichen und außenpolitischen Auswirkungen" auf den Wohlstand in Deutschland niederschlagen.

07.40 Uhr: Auch Pennsylvania geht nach Angaben der Agentur AP an Donald Trump. Damit hat er 264 Wahlmännerstimmen sicher. Ihm fehlen damit nur noch sechs. Zuletzt hatte 1988 ein republikanischer Politiker diesen Staat gewonnen.

07.30 Uhr: Nachdem die Republikaner ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigen konnten, sichern sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Mehrheit im Senat. Falls Donald Trump tatsächlich Präsident werden würde, läge die politische Macht komplett in den Händen der Republikanischen Partei.

07.22 Uhr: Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bezeichnet den sich abzeichnenden Wahlsieg Donald Trumps als "schweren Schock". "Wir Europäer wissen natürlich als Bündnispartner in der NATO, dass Donald Trump als Präsident fragen wird, was leistet Ihr im Bündnis", sagte sie in der ARD mit Hinweis auf die Ankündigungen Trumps, dass die Europäer mehr für ihre Sicherheit tun müssten. "Viele Fragen seien offen", sagte sie.

07.10 Uhr: Der japanische Börsen-Index Nikkei stürzt im Nachmittagshandel um mehr als fünf Prozent ab.

06.45 Uhr: Die Aussichten auf einen möglichen Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl sorgen auch an der britischen Börse für helle Aufregung. Dort fielen die Kurse für Termingeschäfte noch vor Handelsbeginn um mehr als vier Prozent. Die mexikanische Währung fiel gegenüber dem Dollar auf ein historisches Rekordtief. Trump hatte immer wieder mit abfälligen Äußerungen über Mexikaner für Schlagzeilen gesorgt. 

06.20 Uhr: Es geht noch um fünf Staaten, die "too close to call" sind, in denen das Ergebnis also sehr knapp sein wird: Arizona, Alaska, Wisconsin, Michigan und Pennsylvania. Clinton gewann Nevada und hat nun 215 Wahlmänner hinter sich.

06:05 Uhr: Der aktuelle Stand: Clinton hat 209 Wahlmännerstimmen, Trump 244. Trump gewann auch in Iowa mit sechs Wahlmännerstimmen.

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | vollständiger Artikel

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema