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Aktuell Europa

+++ Live-Ticker: Die schwierige Suche nach der Germanwings-Absturzursache +++

Am Tag nach dem Absturz des Germanwings-Flugs 4U9525 hat die Fluggesellschaft die Zahl der getöteten Deutschen auf 72 nach oben korrigiert. Der Stimmenrekorder wurde beschädigt gefunden. Die Ereignisse im Live-Ticker:

Video ansehen 01:46

Max Hofmann in Seyne-les-Alpes, in der Nähe der Absturzstelle

Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Die Bergungsarbeiten in den südfranzösischen Alpen werden fortgesetzt. Hubschrauber bringen die Einsatzkräfte in das unzugängliche Gebiet zwischen Digne und Barcelonnette. Dort liegen die 150 Todesopfer und die Trümmerteile. Der Stimmenrekorder wurde gefunden.
  • Die französische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.
  • In Haltern gab es eine Trauerfeier. 16 Schüler und zwei Lehrerinnen aus dem Ort saßen in der Unglücksmaschine.

20:00 Uhr MEZ: Die ersten Angehörigen von Opfern des Germanwings-Unglücks sind laut Medien am Absturzort angekommen. Die Zeitung "Le Figaro" berichtet in ihrer Internet-Ausgabe, einige Familen seien in Digne-les-Bains. Der Ort liegt etwa 30 Kilometer Luftlinie von der Absturzstelle entfernt. In Digne und in Seyne-les-Alpes wurden Betreuungszentren für Angehörige und Trauerkapellen eingerichtet.

18:15 Uhr MEZ: Die französische Behörde für Flugunfalluntersuchung BEA kann noch "keinerlei Erklärung" für die Ursache des Flugzeugabsturzes abgeben. Der Airbus A320 sei aber "bis zum Schluss" - also zum Absturz - geflogen und nicht in der Luft explodiert, hieß es in Paris.

17:45 Uhr MEZ: Mit ersten Ergebnissen der Auswertung ist aber erst in einigen Tagen zu rechnen, so die BEA.

17:30 Uhr MEZ: Den französischen Ermittlern ist es nach eigenen Angaben gelungen, aus dem Cockpit-Stimmenrekorder der Maschine Aufzeichnungen zu gewinnen. Das teilte die französischen Behörde für Flugunfalluntersuchung BEA in Paris mit.

17:00 Uhr MEZ: Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel in Seyne-les-Alpes sagt Frankreichs Präsident Francois Hollande, dass nach dem zweiten Flugschreiber noch gesucht wird. Der Behälter, in dem sich der Datenschreiber befand, sei gefunden worden, aber nicht das Gerät selbst.

v.l.: Merkel, Hollande und Rajoy bei einer Pressekonferenz (Foto: reuters)

Trauer und Bestürzung bei der Pressekonferenz in Seyne-les-Alpes

16:30 Uhr MEZ: Bei ihrem Besuch in der Nähe der Absturzstelle hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Menschen in der Region für ihre "Freundschaft" gedankt. In dem Ort Le Vernet trug sie sich zusammen mit Frankreichs Staatschef François Hollande in ein Kondolenzbuch ein. "In großer Betroffenheit mit den Familien und mit herzlichem Dank für die Freundschaft der Menschen in der Region und in Frankreich", schrieb die Kanzlerin.

Merkel im Gespräch mit Rettungskräften (Foto: getty)

Merkel und Hollande danken den Rettungskräften für ihren Einsatz

15:50 Uhr MEZ: Die Lufthansa hat den Angehörigen der Absturz-Opfer erneut jegliche Hilfe zugesagt auch finanzieller Art. "Die Angehörigen haben für uns jetzt oberste Priorität", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Am Donnerstag will die Lufthansa die Angehörigen mit Sondermaschinen aus Düsseldorf und Barcelona nach Südfrankreich fliegen. Dabei können sie so viele Seelsorger oder Helfer begleiten, wie sie benötigen. Notfalls würden weitere Maschinen eingesetzt.

15:30 Uhr MEZ: Trauerkundgebung an der Zentrale von Germanwings in Köln

15:10 Uhr MEZ: Das EU-Parlament gedenkt mit einer Schweigeminute der Opfer. "Wir sind alle zutiefst betroffen", sagt Parlamentspräsident Martin Schulz.

14:30 Uhr MEZ: Bundeskanzlerin Kanzlerin Angela Merkel ist zusammen mit Frankreichs Präsident François Hollande in der Ortschaft Seyne nahe der Unglückstelle eingetroffen, wo die Einsatzkräfte ihr provisorisches Hauptquartier errichtet haben. Dort trafen sie den spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy. Gemeinsam sprachen sie mit den Rettungskräften, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Mit dabei ist auch die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

14:15 Uhr MEZ: Auf der ganzen Welt berichten Zeitungen über die Flugzeugkatastrophe in den französischen Alpen.

14:00 Uhr MEZ: Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei geht es um die Identifizierung der Opfer und die Klärung der Todesursache. Ein solches Verfahren wird eingeleitet, wenn von einer nicht natürlichen Todesursache auszugehen ist, sagte ein Sprecher. Die Ermittler werden nicht vor Ort tätig sein, sondern eng mit den Behörden in Frankreich zusammenarbeiten.

13:45 Uhr MEZ: In Düsseldorf liegt ein Kondolenzbuch für die Absturz-Opfer aus:

13:35 Uhr MEZ: Im Laufe des Tages soll mit der Auswertung des Stimmenrekorders begonnen werden. Das Gerät wurde schwer beschädigt geborgen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sagte, er rechne mit einer raschen Aufklärung :

12:43 Uhr MEZ: Unter den Absturz-Opfern ist auch die Opernsängerin Maria Radner. Sie sei zusammen mit dem ebenfalls ums Leben gekommenen Bassbariton Oleg Bryjak auf dem Rückflug von einem Gastspiel im Gran Teatre del Liceu in Barcelona gewesen, teilte die Deutsche Oper in Düsseldorf mit.

12:35 Uhr MEZ: In Köln beginnt eine neue Pressekonferenz der Geschäftsführung von Germanwings. Man habe zu 123 Angehörigen von Opfern aufnehmen können, sagte der Sprecher der Geschäftsführung, Thomas Winkelmann. Dabei seien zahlreiche Psychologen eingesetzt worden, um die Angehörigen zu betreuen. Bei dem Absturz habe es nach jüngsten Erkenntnissen 72 deutsche und 35 spanische Opfer gegeben. Daneben zählten auch Menschen aus Dänemark, Japan, Israel, der Türkei, Belgien, Australien, Kolumbien, Argentinien und Mexiko zu den Opfern. Bislang war man von 67 deutschen Opfern ausgegangen. Die spanische Regierung spricht von 49 spanischen Opfern.

Fortsetzung auf Seite 2

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