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Aktuell Europa

+++ Live-Ticker - Der Tag nach den Anschlägen von Paris +++

Frankreich am Tag nach den Anschlägen. Kanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck verurteilen die Taten. Der IS bekennt sich dazu. Lesen Sie das Neueste in unserem Ticker:

Das ist bislang passiert:
  • Bei einer Anschlagserie in Paris sind mindestens 128 Menschen getötet worden
  • Der IS bekannte sich zu den Anschlägen
  • Frankreichs Präsident Hollande rief eine dreitägige Staatstrauer aus

Die Ereignisse im Live-Ticker:

19.20: Pariser Staatsanwaltschaft spricht jetzt von 129 Todesopfern, 352 Verletztem, davon 99 in kritischem Zustand.

18.25: Belgische Sicherheitskräfte nehmen mehrere Personen im Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris fest.

17.23: Griechischer Minister Nicos Toscas erklärt, dass der Besitzer des syrischen Passes, der nahe eines der Attentäter von Paris gefunden wurde, über Griechenland auf europäisches Gebiet eingereist sei. Auf der Insel Leros sei der Pass nach den EU-Regeln registriert worden.

17.09: Der wegen eines verdächtigen Gepäckstücks evakuierte Terminal des Londoner Flughafens Gatwick ist wieder in Betrieb.

16.24: Frankreich Außenminister Laurent Fabius erklärt, dass der Weltklimagipfel wie geplant am 30. November "unter verschärften Sicherheitsbedingungen" stattfinden werde. US-Präsident Obama sichert seine Teilnahme auch nach den Anschlägen von Paris wie geplant zu.

16.00 De Maizière: Deutschland ist weiter im Fadenkreuz des Terrorismus. Die deutschen Sicherheitsbehörden gingen nach den Anschlägen in Paris mit Hochdruck möglichen Bezügen nach Deutschland nach, so der Bundesinnenminister. Die Behörden überwachten derzeit sehr genau die islamistischen Gefährder und auch Rechtsextremisten, die auf die Anschläge in Frankreich reagieren könnten. De Maizière appelliert an Politiker und Bevölkerung, "keinen Bogen" zwischen den Anschlägen und der Diskussion über den Umgang mit Flüchtlingen zu schlagen.

15.45: Innenminister Thomas de Maizière sieht den Internationalen Terrorismus hinter den Anschlägen von Paris.

14.58: Einer der mutmaßlichen Attentäter in der Pariser Konzerthalle Bataclan ist identifiziert worden. Es handele sich um einen Franzosen, der dem Geheimdienst bekannt war, hieß es am Samstag aus Ermittlerkreisen.

14.28: Der syrische Machthaber Baschar al-Assad hat den Westen für die Ausbreitung des Terrors mitverantwortlich gemacht. Die Terrorangriffe vom Freitag seien untrennbar damit verbunden, was seit fünf Jahren in Syrien passiere, sagte Assad der amtlichen Nachrichtenagentur SANA zufolge am Samstag bei einem Treffen mit einer Delegation französischer Politiker und Medienvertreter.

14.24: Das Fußball-Länderspiel England gegen Frankreich im Londoner Wembley-Stadion findet wie geplant am Dienstag statt. Dies teilt der französische Fußballverband mit.

14.13: Das Krisentreffen im Kanzleramt ist beendet. Innenminister Thomas de Mazière will um 15.30 Uhr die ffentlichkeit informieren.

14.04: Queen Elizabeth II zeigte sich "tief geschockt" über die Terroranschläge von Paris:

13:32: Frankreich kündigt einen verstärkten Schutz seiner Botschaften an und will die Sicherheitsvorkehrungen auch in den Überseegebieten verschärfen. In Berlin werden vor der französischen Botschaft Absperrgitter aufgestellt. Nach Russland, Finnland, Belgien, Italien und Großbritannien erhöhen auch die Niederlande ihre Sicherheitsbestimmungen.

13:18: In der Nähe eines toten Attentäters wird ein syrischer Pass gefunden, heißt es aus Kreisen der französischen Polizei.

13:12: Ein Terminal des Londoner Flughafens Gatwick wird aus Sicherheitsgründen geräumt. Die Polizei nimmt nach eigenen Angaben einen Mann fest, der sich "verdächtig" verhalten und einen Gegenstand am Flughafen zurückgelassen habe, heißt es. Dieser werde untersucht. Aufgrund der Terroranschläge in Paris sei man bei solchen Vorfällen besonders aufmerksam.

13:08 Uhr: Der Zentralrat der Muslime in Deutschland verurteilt die Anschläge von Paris als "feigen und perfiden Massenmord". Die Terroristen "führen Krieg gegen die Menschlichkeit und damit auch direkt gegen den Islam", sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek in Köln.

13:00 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Frankreichs Staatschef Francois Hollande versichert, Deutschland stehe fest an der Seite Frankreichs. Ihre Regierung werde Paris bei der Bekämpfung des Terrorismus jede gewünschte Unterstützung zukommen lassen, versichert sie dem Präsidenten nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert in einem Telefonat.

12:48 Uhr: In Deutschland beginnt eine politische Debatte über die Konsequenzen aus der Anschlagsserie. Während der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) einen stärkeren Schutz der deutschen Grenzen und eine schnelle Abstimmung über weitere Maßnahmen fordert, warnen die Grünen vor voreiligen Schlüssen:

12:38 Uhr: Papst Franziskus verurteilt die Anschläge als unmenschliche Taten, die durch nichts zu rechtfertigen seien.

12:20 Uhr: Die beiden DFB-Interimschefs Reinhard Rauball und Rainer Koch sprechen sich für eine Austragung des Testländerspiels der deutschen Nationalmannschaft am Dienstag gegen die Niederlande in Hannover aus. "Natürlich haben wir bei allem die Vorgaben der Sicherheitsbehörden zu beachten. Grundsätzlich sehe ich den DFB und die Nationalmannschaft aber auch in der gesellschaftspolitischen Verantwortung, das klare Zeichen auszusenden, dass unser Rechtsstaat dem Terror nicht weichen darf", sagt Koch.

11:55 Uhr: Der "Islamische Staat" hat sich in einer Erklärung zu den Anschlägen bekannt. Die Terroranschläge seien eine Antwort auf die Beleidigung des Propheten und auf die Luftschläge auf "IS-Territorium", schreibt der IS in einer noch nicht verifizierten Erklärung im Internet. Außerdem droht die Terrormiliz Frankreich mit neuen Anschlägen. "Dieser Überfall ist nur der erste Tropfen Regen und eine Warnung", heißt es in der Erklärung weiter.

11:40 Uhr: Das Brandenburger Tor in Berlin soll am Samstagabend in den französischen Nationalfarben leuchten. "Wir werden jetzt solidarisch sein mit unseren französischen Freunden", sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) .

11:38 Uhr: Die Polizei in Bayern hat vor mehr als einer Woche einen Mann festgenommen, der mehrere Maschinenpistolen, Revolver und Sprengstoff im Kofferraum seines Autos hatte. Eine Verbindung des Mannes zu den Anschlägen in Paris könne das Landeskriminalamt Bayern aber nicht bestätigen, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. Er reagierte damit auf einen Bericht von "Focus Online", wonach der Mann "möglicherweise zum Kreis der Attentäter von Paris" gehörte.

11:36 Uhr: "Wir trauern mit Frankreich", sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Aus dieser Trauer müsse aber die Entschlossenheit zum Kampf gegen den Terror erwachsen.

11:33 Uhr: Hier noch einmal die Tatorte im Überblick:

Infografik Karte Anschläge in Paris Deutsch
11:30 Uhr In Kürze gibt Bundesrpäsident Joachim Gauck ein Statement ab.
11:01 Uhr: Die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) hat ein Video veröffentlicht, in dem zu Anschlägen in Frankreich aufgerufen wird. In der Aufzeichnung fordert ein arabisch sprechender Mann die französischen Muslime auf, Anschläge zu verüben. "Solange ihr uns weiter bombardiert, werdet ihr nicht in Frieden leben können", sagte der Mann mit Verweis auf französische Lauftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien.
10:55 Uhr: Frankreichs Präsident Francois Hollande kündigt eine dreitägige Staatstrauer an. Er macht die IS für die Anschläge verantwortlich: "Frankreich wurde angegriffen und wird mit aller Härte reagieren", sagte er in einer Fernsehansprache.
10:51 Uhr: Der Pariser Erzbischof André Vingt-Trois hat mit Bestürzung auf die Terroranschläge reagiert. "Unser Land erlebt erneut den Schmerz der Trauer und muss sich der von fanatischen Gruppen propagierten Barbarei entgegenstellen", sagte er und kündigte an, am Sonntagabend eine Messe zum Gedenken an die Opfer in der Kathedrale Notre-Dame zu halten. Gleichzeitig appellierte der Erzbischof, sich nicht der Angst oder dem Hass hinzugeben.
10:45 Uhr: Das Innenministerium ordnete als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit dem französischen Volk für diesen Samstag bundesweit Trauerbeflaggung in Deutschland an.
10:34 Uhr: Auch Italien hat seine Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Das Risiko weiterer tödlicher Anschläge dürfe nicht unterschätzt werden, sagte Ministerpräsident Matteo Renzi in einer Fernsehansprache.
10:30 Uhr: Der französische Außenminister Laurent Fabius sagte, die Anschläge hätten gezeigt, dass es heute notwendiger denn je sei, den Kampf gegen den Terrorismus international zu koordinieren.
10:25 Uhr: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird nicht - wie geplant - am Sonntag nach Hannover weiterreisen. Das gab der DFB kurz nach der Landung auf dem Frankfurter Flughafen bekannt. Ob die deutsche Elf am Dienstag in Hannover zum letzten Länderspiel des Jahres gegen die Niederlande antreten werden, ist noch unklar.
10:05 Uhr: Die Ermittler teilen mit, dass 128 Menschen getötet wurden. 99 Menschen befänden sich in einem kritischen Zustand, heißt es.
09:50 Uhr: Das Auswärtige Amt veröffentlicht einen Sicherheitshinweis für Reisende nach Frankreich:
09:45 Uhr: Die Linksfraktion im Deutschen Bundestag verurteilt die Attentate:
09:40 Uhr: Kanzlerin Merkel will im Laufe dieses Samstags mit den zuständigen Bundesministern zusammenkommen, um über die Lage zu beraten.
09:20 Uhr: Der Grüne Bundestags-Abgeordnete Omid Nouripour spricht von einer Verteidigung unserer "offenen, verletzbaren Gesellschaften:
09:15 Uhr: Im Großraum Paris werden für dieses Wochenende einem Fernsehbericht zufolge alle Sport-Veranstaltungen abgesagt. Das meldet der Sender iTele TV.
Video ansehen 03:24

Die Stellungnahme von Kanzlerin Merkel

09:12 Uhr: "Dies ist ein Anschag auf die Freiheit", sagt eine sichtlich erschütterte Merkel.

"Das ist nicht nur ein Anschlag auf Paris, das ist ein Anschlag auf uns alle." Und sie fügte hinzu: "Wir wissen, dass unser freies Leben stärker ist als jeder Terror.

09:10 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt eine Stellungnahme ab. "Wir deutschen Freunde fühlen uns Ihnen so nah", sagte sie den französischen Freunden. "Wir weinen mit Ihnen."
08:15 Uhr - Der Vatikan verurteilt die Anschläge als wahnsinnige terroristische Gewalt". Es müsse eine entschiedene Reaktion auf einen derartigen "menschenmörderischen Hass" geben, heißt es in einer Stellungnahme.
07.58 Uhr: Das deutsche Außenministerium hat noch keine Gewissheit, ob Deutsche unter den Opfern der Anschläge sind. "Das Auswärtige Amt hat noch am Abend einen Krisenstab eingerichtet, der mit der Botschaft Paris und den französischen Behörden die ganze Nacht über in Kontakt stand", erklärte ein Sprecher.
06.45 Uhr: Auch der iranische Präsident Hassan Ruhani verurteilt die Terrorangriffe von Paris. Er spricht von einem "unmenschlichen Verbrechen". Das schreckliche Ereignis habe nur eine Botschaft: Alle Staaten müssen gemeinsam den Terrorismus und die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) bekämpfen.
mm/SC (dpa, afp, rtr, ap)

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