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Sport

Lisicki schmeißt Stosur raus

Sabine Lisicki beweist einmal mehr, wie gut sie in Wimbledon spielen kann. Angelique Kerber erreicht im Eiltempo Runde drei. Andrea Petkovic sorgt für einen Schreckmoment und scheidet aus.

Sabine Lisicki hat bei ihrem Lieblings-Grand-Slam in Wimbledon die dritte Runde erreicht. Die Finalistin von 2013 setzte sich gegen die an Nummer 14 gesetzte Australierin Samantha Stosur nach nur 70 Minuten klar mit 6:4 und 6:2 durch. In Runde drei trifft Lisicki nun auf Elina Switolina aus der Ukraine (Nummer 17) oder Jaroslawa Schwedowa aus Kasachstan. Erstmals seit Anfang März gewann Lisicki wieder zwei Matches in Folge.

Gegen die frühere US-Open-Siegerin Stosur, die zuletzt im Halbfinale der French Open gestanden hatte, dominierte Lisicki vor allem bei eigenem Aufschlag. Im ersten Satz gab sie nur zwei Punkte ab, insgesamt servierte sie zwölf Asse. "Heute gibt es nicht viel zu meckern", freute sich Lisicki. "Ich möchte hier so lange wie möglich drin bleiben und dafür tue ich alles."

Kerber nun gegen Witthöft

Angelique Kerber spielt eine Rückhand (Foto: picture-alliance/dpa/F. Arrizabalga)

Angelique Kerber setzt sich im Schnellverfahren durch

Melbourne-Siegerin Angelique Kerber erreichte im Eiltempo die dritte Runde. Die Weltranglistenvierte ließ Varvara Lepchenko aus den USA beim 6:1 und 6:4 in 52 Minuten keine Chance und trifft nun auf ihre Landsfrau Carina Witthöft. Die 21-jährige gewann klar gegen die Japanerin Kurumi Nara 6:3 und 6:0 und will es nun gegen die acht Jahre ältere Kerber besser machen als im letzten Jahr, als sie im All England Club mit 0:6 und 0:6 unterging. "Schlechter kann es nicht werden. Wahrscheinlich hat sie keine Schwächen, aber vielleicht eine kleine", sagte Witthöft. Kerber meinte zu dem anstehenden deutsch-deutschen Duell: "Es kann für mich gleich morgen weiter gehen. Ich habe nicht so viel gespielt."

Angeschlagene Petkovic scheitert

Derweil schied Andrea Petkovic in der zweiten Runde aus. Die 28-Jährigen unterlag der Russin Jelena Wesnina mit 5:7 und 3:6. Petkovic war bei 5:6 im ersten Satz auf dem Rasen ausgerutscht. Sofort waren die Erinnerungen an ihre zahlreichen Verletzungen wieder da. Petkovic blieb eine Weile liegen. Nach einer Auszeit, in der sie behandelt wurde, spielte sie später zwar weiter, doch zum Sieg reichte es nicht. "Ich wollte wie ein Mensch verlieren und nicht wie eine Wurst aufgeben", sagte Petkovic im Anschluss.

Beck siegt nach Marathon-Satz

Zuvor war Annika Beck als siebte und letzte deutsche Spielerin in Wimbledon in die zweite Runde eingezogen. Die Weltranglisten-43. gewann die Fortsetzung ihres am Mittwoch wegen Regen abgebrochenen Matches gegen die Britin Heather Watson nach 2:52 Stunden und erst in der Verlängerung mit 3:6, 6:0 und 12:10. Beck, die drei Matchbälle abwehrte, trifft nun auf die Weißrussin Alexandra Sasnowisch.

Wimbledon Championships 2016 - Annika Beck (Foto: picture-alliance/empics/J. Walton)

Annika Beck braucht einen langen Atem

Die Erstrundenpartie gegen Watson, die ursprünglich schon am Dienstag hätte stattfinden sollen, war nach stundenlangem Regen am Mittwochabend beim Stand von 1:0 im dritten Satz für Beck unterbrochen worden. Zuvor hatte sich die 22-Jährige bereits über den rutschigen Rasen beschwert, war unmittelbar danach ausgerutscht und hatte sich am Sprunggelenk behandeln lassen müssen.

Friedsam in Runde drei, Barthel raus

Bereits in die dritte Runde eingezogen ist Anna-Lena Friedsam. Die 22-Jährige gewann gegen Ekaterina Alexandrowa aus Russland mit 6:4 und 7:6 (7:1). Friedsam verwandelte dabei nach einer klaren Führung im zweiten Satz allerdings erst ihren sechsten Matchball. Ursprünglich war die Partie bereits für Mittwoch angesetzt gewesen. Qualifikantin Alexandrowa hatte in der ersten Runde des dritten Grand-Slam-Turniers der Saison die frühere Weltranglisten-Erste Ana Ivanovic aus Serbien bezwungen. Im Kampf um den Achtelfinal-Einzug trifft Friedsam auf Karolina Pliskova aus Tschechien oder Misaki Doi aus Japan.

Ausgeschieden ist dagegen Mona Barthel. Sie verlor in der zweiten Runde mit 4:6 und 4:6 gegen die Niederländerin Kiki Bertens.

Muguruza scheitert überraschend

Die Slovakin Jana Cepelova reißt die Arme hoch und freut sich über ihren Sieg gegen die Spaniern Garbine Muguruza (Foto: picture-alliance/AP Photo/B. Curtis)

Cepelova freut sich über ihren Sieg gegen Muguruza

Unterdessen schied French-Open-Siegerin Garbine Muguruza überraschend schon in der zweiten Runde aus. Die an Position zwei gesetzte Spanierin unterlag der Slowakin Jana Cepelova unerwartet klar mit 3:6 und 2:6. In Paris hatte Muguruza im Endspiel gegen die US-Amerikanerin Serena Williams gewonnen und ihren ersten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier gefeiert.

Bei den Männern musste der hochgehandelte Österreicher Dominic Thiem nach einem 6:7 (4:7), 6:7 (5:7) und 6:7 (3:7) gegen den Tschechen Jan Vesely überraschend die Segel streichen. Olympiasieger Andy Murray erreichte dagegen problemlos die dritte Runde. Der Schotte gewann gegen Lu Yen-Hsun aus Taiwan mit 6:3, 6:2 und 6:1.

asz/ck/sn (dpa, sid)

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