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Lehrerporträts

Lisa aus der Ukraine

Marzipan, Marburg, München, der Hang zu kleinen Aufmerksamkeiten – es gibt so viel und noch mehr, was Lisa an Deutschland mag. Als Lehrerin möchte sie ihre Schüler auch mit ihrer Begeisterung für die Sprache anstecken.

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Lisa aus der Ukraine

Name: Lisa

Land: Ukraine

Geburtsjahr: 1990

Beruf: Deutschlehrerin in einer privaten Sprachschule in Charkiw

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Ihre Logik. Ein Beispiel für mich ist die Deklination der Artikel, aber auch, dass man die Zahlen so schreibt, wie man sie im Kopf rechnet.

Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich die Begeisterung, die ich selbst für die Sprache empfinde, weitergeben möchte.

Das ist typisch deutsch für mich:
Wert zu legen auf Kleinigkeiten: ein kleines Stück Gebäck zum Kaffee oder ein freundlicher, handschriftlicher Gruß auf einem offiziellen Schreiben. Diese Liebe zu kleinen Aufmerksamkeiten ist unerwartet und schön.

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Lieblingsregionen sind Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Berlin. Als Städte mag ich Marburg und München. Marburg mit seinen Fachwerkhäusern ist wie eine Märchenstadt. München verströmt als Studentenstadt einen Hauch von Freiheit.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Marzipan und alles, was man zu Weihnachten kaufen kann.

Mein deutsches Lieblingswort:
Es gibt viele Lieblingswörter, aber „reizend" gefällt mir besonders gut. Es beinhaltet positive Eigenschaften von Personen.

Mein deutsches Lieblingsbuch:
Der Geschmack von Apfelkernen" von Katharina Hagena, ein Buch, das an Gabriel García Márquez erinnert. Es erzählt das Schicksal von drei Frauengenerationen einer Familie in Deutschland. 

Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
Briefe in die chinesische Vergangenheit" von Herbert Rosendorfer. Es ist sehr humorvoll und enthält viel Landeskundliches. Ich empfehle es für das C1-Lernniveau.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Dass es keine Eins-zu-eins-Übereinstimmung mit dem Ukrainischen gibt. Beispiele sind die Rektion der Verben oder die Genera. Die Schülerinnen und Schüler müssen anders denken lernen.

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
Der Dank eines deutschen Freundes einer früheren Schülerin für meine Bemühungen, ihr die deutsche Sprache beizubringen. Sie war komplette Anfängerin, am Ende ihrer Schulzeit hatte sie C1-Niveau und schloss ein Studium in Deutschland an.

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