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Filme

Licht, Spiegel und Kaleidoskope

Das moderne China in San Fancisco, der Goya in David Reekie und die Welt in Karten des 17. Jahrhunderts. Die internationalen Ausstellungstipps dieser Woche.

Olafur Eliasson: 360° room for all colours, Quelle: Promo

Olafur Eliasson: 360° room for all colours

Jake & Dinos Chapman: Like a dog returns to its vomit, Quelle: Promo

Jake & Dinos Chapman: Like a dog returns to its vomit

Unter dem Titel "Half-Life of a Dream" zeigt das Museum für Moderne Kunst in San Francisco (SFMOMA) mehr als 50 Werke chinesischer Künstler, die in den vergangenen beiden Jahrzehnten entstanden sind. Die Gemälde, Skulpturen und Installationen drehen sich um Themen wie Traumzustände, Geister, Unterwelten, psychische Verletzbarkeit und Machtkonflikte, heißt es in einer Mitteilung des Museums. Der Künstler Sui Jianguo ist unter anderem mit der Rauminstallation "The Sleep of Reason (2005) vertreten, die Mao Tsetung schlafend auf einer Landschaft aus zwanzigtausend Spielzeugdinosauriern zeigt. Alle Werke stammen aus der Privatsammlung der Amerikaner Vicki und Kent Logan. Die Schau ist vom 10. Juli bis zum 5. Oktober in San Francisco zu sehen.

Goya gestern und heute

Yasumasa Morimura: Los Nuevos Caprichos, Quelle: Promo

Yasumasa Morimura: Los Nuevos Caprichos

Goyas Bildsprache ist universell und zeitlos und beeinflusst auch heute noch zahlreiche Künstler. Unter dem Titel "Les Caprices de Goya"(Die Launen von Goya) stellt das Museum für Schöne Künste in Lille Zeichnungen des spanischen Malers (1746-1828) Werken zeitgenössischer Künstler gegenüber, die Goyas Kunst neu definieren. Von Goya sind 80 Exponate zu sehen, die Teil seines bekannten Satire-Zyklus "Los Caprichos" sind. Zu den ausgestellten zeitgenössischen Künstlern gehört neben dem Engländer David Reekie auch der deutsche Bildhauer Thomas Schütte. Die Ausstellung dauert bis zum 28. Juli.

Meisterwerke flämischer Malerei kehren zurück

Pieter Bruegel de Oude: De kindermoord te Bethlehem, Quelle: Promo

Pieter Bruegel de Oude: De kindermoord te Bethlehem

Gemälde von Rubens, Jan Bruegel und Van Dyck gehören zu den Höhepunkten einer Ausstellung über die Meister der flämischen Malerei im Museum der Schönen Künste in Brüssel. 51 Werke der flämischen Schule sind zu sehen - darunter vor allem Landschaften und Porträts. Die Gemälde gehören zur britischen "Royal Collection"und kehren für die Ausstellung aus Großbritannien in die Nähe ihrer Entstehungsorte zurück: Alle Gemälde entstanden nach Angaben des Museums zwischen 1500 und 1665 in den südlichen Niederlanden. Zentrum der flämischen Kunst war Antwerpen. Die Schau geht bis zum 21. September.

Historische Karten und Atlanten

David Teniers de Jonge: Maria met Kind, Quelle: Promo

David Teniers de Jonge: Maria met Kind

Im 17. Jahrhundert erlebte die Niederlande ihre Blütezeit als Handelsnation. Die Kaufleute des Landes reisten um die Welt und brachten landeskundliche und geografische Kenntnisse der exotischen Ziele mit zurück. Festgehalten wurde dies in prachtvollen Karten und Atlanten. Sie dienten der Seefahrt zur Orientierung, wurden aber auch als Statussymbol in schmucken Vitrinen aufbewahrt. Die Universität von Amsterdam zeigt demnächst die von ihr gesammelten kostbaren Werke. Im Mittelpunkt steht der 1662 veröffentlichte "Atlas Maior" von Joan Blaeu, ein Meisterwerk aus fast 600 Karten und Tausenden Textseiten. Die Ausstellung "Blaeus Welt" ist vom 16. Juni an im Gebäude der besonderen Sammlungen der Universität in Amsterdam zu sehen.

MoMA ehrt den Lichtkünstler Olafur Eliasson

Olafur Eliasson: I only see things when they move, Quelle: Promo

Olafur Eliasson: I only see things when they move

Das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) würdigt den in Berlin lebenden dänischen Lichtkünstlers Olafur Eliasson (Jahrgang 1967) noch bis zum 30. Juni mit einer großen Retrospektive. Die Ausstellung "Take your time: Olafur Eliasson" zeigt Installationen aus der multisensorischen Welt des Skandinaviers mit Licht, Spiegeln und Kaleidoskopen. Die Ausstellungsstücke stammen aus internationalen Sammlungen. "Take your time: Olafur Eliasson" war zuvor im Museum of Modern Art in San Francisco zu sehen.

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