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Kultur

Libeskind und Bauherr von Ground Zero jetzt vor Gericht

Nur eine Woche nach der Grundsteinlegung auf Ground Zero ist es zum Ausbruch des seit langem schwelenden Streits zwischen dem Stararchitekten Daniel Libeskind und dem Bauherrn Larry Silverstein gekommen. Libeskind reichte bei einem Landesgericht von New York Klage gegen Silverstein ein. Offiziell geht es um das Honorar von 843 750 Dollar, das Libeskind für seinen "Masterplan" in Rechnung stellt. Silverstein weigert sich, die Summe ohne einen Nachweis der gearbeiteten Stunden zu zahlen.

Für Beobachter aber ist die Klage Ausdruck von Libeskinds wachsender Frustration über die Beschneidung seines Entwurfs und seiner Rolle beim Wiederaufbau auf Ground Zero. Im Prinzip lehne sich Libeskind gegen den "Triumph des Kommerz über seinen Plan" auf, stellte die "New York Times" am Mittwoch (14.7.2004) fest. In der Klageschrift von Libeskind und seiner Frau sowie einer Assistentin heißt es: "Silverstein gibt zwar vor, den Masterplan zu unterstützen. In der Tat aber torpediert er das Projekt immer dann, wenn er einen Konflikt mit seinen eigenen finanziellen Interessen zu sehen meint."

  • Datum 14.07.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5JeD
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