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Fußball

Leverkusen weiter, Stuttgart raus

Mit einem souveränen 2:0-Heimsieg über Metalist Charkow aus der Ukraine ist Bayer Leverkusen ins Achtelfinale eingezogen. Der VfB Stuttgart verlor dagegen auch das Rückspiel gegen Benfica Lissabon und ist ausgeschieden.

Simon Rolfes jubelt mit Renato Augusto (Foto: AP)

Ohne große Mühe ist Bayer Leverkusen in die nächste Runde des Europapokals eingezogen. Mit dem 4:0-Auswärtssieg gegen Charkow im Rücken dominierte der Bundesliga-Zweite die Partie von Beginn an, versäumte es aber, noch mehr Tore zu erzielen. Kapitän Simon Rolfes brachte Bayer in der 70. Minute in Führung, das 2:0 erzielte Michael Ballack, der sein Comeback in der Startelf feierte.

"Wir hätten in der ersten Halbzeit schon führen können, aber insgesamt war es souverän", resümierte Torschütze Rolfes. Wenig zu tun bekam Torwart René Adler, der anschließend resümierte: "Es war schon ein komisches Spiel mit dem 4:0 im Rücken, das birgt auch Gefahren."

Michael Ballackim Kampf um den Ball. (Foto: dpa)

Spielte 90 Minuten durch und schoss ein Tor: Michael Ballack

Vierter Champions-League-Startplatz für Bundesliga

Im Achtelfinale (10./17. März) trifft Bayer auf den FC Villarreal, momentan auf Platz vier in Spanien. Die Leverkusener haben zunächst Heimrecht. Neben Bayer Leverkusen haben unter anderem auch der englische Fußball-Rekordmeister FC Liverpool, der niederländische Tabellenführer PSV Eindhoven, Spartak Moskau, die Glasgow Rangers und Zenit St. Petersburg das Achtelfinale der Europa League erreicht.

Durch den Sieg sicherte Leverkusen der Bundesliga ab der Saison 2012/2013 einen vierten Startplatz (3 Direktstarter + 1 Qualifikant) für die Champions League, denn Deutschland ist der dritte Platz in der UEFA-Fünf-Jahreswertung nicht mehr zu nehmen. Deutschland rangiert hinter England und Spanien und vor Italien. Selbst wenn alle italienischen Mannschaften alle verbleibenden Europapokalspiele gewinnen sollten, bleibt Deutschland uneinholbar Dritter.

Stuttgart verabschiedet sich

Sven Schipplock im Kopfballduell. (Foto: AP)

Stuttgart kämpfte, verlor aber trotzdem

Sie waren nur Außenseiter und hatten auch das Hinspiel mit 1:2 verloren – am Ende verabschiedeten sich die Stuttgarter mit Anstand aus der Europa League. Benfica Lissabon spielte seine Klasse aus und gewann verdient mit 2:0 (1:0) durch Treffer von Eduardo Salvio (30.) und Oscar Cardozo (78.). Bei den Stuttgartern überzeugte der japanische Neuzugang Shinji Okazaki, der sich mehrere gute Chancen herausspielte. VfB-Sportdirektor Fredi Bobic hakte das Spiel schnell ab, um sich direkt wieder auf die Bundesliga und den schweren Kampf um den Klassenerhalt zu konzentrieren: "In dieser Partie hat das Tor gefehlt. Da kann man so ein Spiel auch mal drehen. Jetzt fahren wir nach Frankfurt. Und eines ist klar: da wollen wir gewinnen."

Ersatzkeeper Ziegler verletzt sich schwer

Marc Ziegler wird verletzt vom Platz getragen. (Foto: AP)

Torwart Ziegler musste ins Krankenhaus

Überschattet wurde die Partie von der schweren Verletzung des Ersatztorwartes Marc Ziegler. Der extra für diese Partie von Bruno Labbadia beförderte zweite Keeper der Schwaben erlitt bei einem Zusammenprall zu beginn der zweiten Halbzeit eine schwere Gehirnerschütterung und musste im Krankenhaus behandelt werden. "Die Ärzte haben mir gesagt, dass er kurz ohne Bewusstsein war. Das ist kein gutes Zeichen. Jetzt müssen wir auf die Diagnose warten", sagte Bobic. Im wichtigen Bundesligaspiel am Sonntag (27.02.2011) in Frankfurt dürfte damit doch wieder Sven Ulreich im Tor stehen. In der siebenminütigen Nachspielzeit handelte sich zudem der Stuttgarter Zdravko Kuzmanovic die Rote Karte ein.

Autorin: Olivia Fritz
Redaktion: Calle Kops

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