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Fußball

Leverkusen feuert Trainer Hyypiä

Der Hamburger SV holt drei überlebenswichtige Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. Leverkusen zieht die Konsequenzen aus der sportlichen Krise. Und es geht spannend weiter.

13 Stunden nach der 1:2 (0:1)-Pleite beim HSV war Sami Hyypiäs Schicksals bei Bayer Leverkusen besiegelt. Der Fußball-Bundesligist gab am Samstagvormittag (05.04.2014) das sofortige Ende der Zusammenarbeit mit dem Finnen bekannt. "Die dramatische Entwicklung der jüngsten Wochen ließ uns letztlich keine andere Wahl, als nun die Trennung herbeizuführen", rechtfertigte Sportdirektor Rudi Völler den Schritt. Hyypiä wird von Sascha Lewandowski beerbt. Der hatte zusammen mit Hyypiä die Werkself in der vergangenen Saison in die Champions League geführt. Dann aber übernahm Hyypiä die alleinige Verantwortung für die Mannschaft, Lewandowski hatte sich als Chefcoach wieder dem Nachwuchsbereich der Leverkusener gewidmet. "Es ist für mich keine leichte Situation, nun Samis Stelle einzunehmen", sagte Lewandowski in einer Stellungnahme des Vereins.

Neue Hoffnung in Hamburg

Der Hamburger SV kann sich dank eines Traumtores von Heiko Westermann wieder mehr Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg machen. "Es war erleichternd. Viele Emotionen im Spiel - wenn man dann das Siegtor schießt, ist das natürlich ein schönes Gefühl", sagte der umjubelte Westermann. "Es war ein unglaubliches Spiel. Wir hatten Druck ohne Ende, aber am Ende zählt nur der Sieg", meinte HSV-Sportchef Oliver Kreuzer erleichtert.

Nationalspieler Westermann traf in der 82. Spielminute mit einer fulminanten Direktabnahme zum Siegtreffer der Hanseaten und erlöste damit auch seinen Teamkollegen René Adler. Der Nationaltorhüter hatte beim 1:1 durch Leverkusens Youngster Julian Brandt, mit 17 Jahren, elf Monaten und zwei Tagen jüngster Bundesligatorschütze der Werkself, schwer gepatzt (58.). In der ersten Halbzeit hatte Mittelfeld-Juwel Hakan Calhanoglu vor rund 50.000 Zuschauern bereits zur Führung der Hausherren getroffen (4.).

Abstiegskampf und Europacup

Die Mannschaft des VfB Stuttgart und das Stuttgarter Maskottchen jubeln (Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Ein Moment der Erleichterung: Die Stuttgarter jubeln über ein Tor - doch gerettet ist der VfB noch lange nicht

Weiter geht es mit dem 29. Spieltag um 15.30 Uhr MESZ und da wird es spannend: Während sich die einen mit aller Macht gegen den Abstieg stemmen, wollen die anderen gerne ins internationale Geschäft. Abstiegskampf pur ist zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg angesagt. Auch Werder Bremen ist noch nicht aus dem Gröbsten raus und erwartet mit Schalke 04 ein Team, das die Champions-League-Teilnahme vor Augen hat. Eintracht Frankfurt braucht noch Punkte für den sicheren Ligaverbleib, Gegner Mainz 05 hofft auf die Europa-League.

Der abstiegsgefährdete 1. FC Nürnberg erwartet die Borussia aus Mönchengladbach, bei der man auch auf das internationale Geschäft hofft. Im gesicherten Mittelfeld steht der FC Augsburg, der Meister Bayern München zum Gegner hat. In der späten Samstagspartie (18.30 Uhr MESZ) stehen sich Borussia Dortmund und der VfL Wolfsburg gegenüber, beide wollen in die Königsklasse des Fußballs.

Abgeschlossen wird der Spieltag am Sonntag mit dem brisanten

Nachbarschaftsduell

zwischen Eintracht Braunschweig und Hannover 96 (15.30 Uhr MESZ) und der Partie Hertha BSC gegen 1899 Hoffenheim (17.30 Uhr MESZ).

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