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Aktuell Deutschland

Letztes Geleit für Peter Struck

In einer bewegenden Trauerfeier haben Angehörige, Freunde und politische Weggefährten Abschied von SPD-Urgestein Peter Struck genommen. Die Feier fand in Uelzen statt, dem Heimatort des früheren Verteidigungsministers.

Niedersachsen/ trauerfeier für ehemaligen BundesverteidigungsministerPeter Struck (SPD), Foto: dapd

Trauerfeier Peter Struck

Struck war am 19. Dezember mit 69 Jahren nach einem Herzinfarkt gestorben. In drei Wochen wäre er 70 Jahre alt geworden.

Generäle und Admiräle der Bundeswehr hielten die Totenwache am Sarg, der mit Blumen und einer Deutschlandflagge geschmückt war. Die Truppe drückte damit ihren besonderen Respekt für Struck aus, der von 2002 bis 2005 Verteidigungsminister war.

Auch die Altkanzler Schröder und Schmidt waren gekommen

Zahlreiche Menschen waren vor die St.-Marien-Kirche gekommen, um dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. In der Kirche saßen prominente Politiker wie die Altkanzler Gerhard Schröder und Helmut Schmidt (beide SPD) sowie Strucks Amtsvorgänger Volker Rühe (CDU) und Rudolf Scharping (SPD).

Niedersachsen/ Verteidigungsminister Thomas de Maiziere (CDU, vorne) würdigt den ehemaligen Verteidigungsminister Peter Struck, Foto dapd

Struck habe Maßstäbe gesetzt, würdigte Verteidigungsminister De Maizière den Verstorbenen

Struck war 48 Jahre lang SPD-Mitglied, gehörte 29 Jahre dem Bundestag an, führte die Sozialdemokraten zwei Mal als Fraktionsvorsitzender. In den vergangenen Jahren hatte er gesundheitliche Probleme. 2004 erlitt er einen Schlaganfall, von dem er sich erst nach einer längeren Auszeit erholte.

Um Deutschland verdient gemacht

Verteidigungsminister Lothar De Maizière würdigte Struck und betonte dieser habe sich "um unser Vaterland verdient gemacht". Er sei in den Jahren seines Dienstes "als Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt Teil der Bundeswehr geworden. Er ist es auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt geblieben."

Struck - so De Maizière weiter - habe das Vertrauen der Soldaten gewonnen, er sei authentisch für die Bundeswehr eingetreten. Unvergessen bleibe sein Satz: "Deutschlands Sicherheit wird auch am Hindukusch verteidigt."

haz/det (dapd, dpa)

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