Let it snow - Winter auf drei Kontinenten | Alle multimedialen Inhalte der Deutschen Welle | DW | 21.11.2017
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Let it snow - Winter auf drei Kontinenten

Schneegestöber und Winterzauber – wer das liebt, muss manchmal weit reisen. Im kanadischen Montreal, in den bewaldeten Weiten Russisch-Kareliens und auf der japanischen Nordinsel Hokkaido gibt es ihn noch – den echten, aber auch oft harten Winter.

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Zwei Meter Schnee kommen in einem Durchschnittsjahr in Montreal vom Himmel und Maxime Fournier muss die Innenstadt auch nach dem schlimmsten Schneesturm befahrbar halten. "Das ist eigentlich ein unmöglicher Job", gibt er zu. Er koordiniert die schweren Räumfahrzeuge, die ausschwärmen sobald ein Unwetter anrückt. Und er dirigiert auch die Lastwagen, mit denen die Schneemassen aus der Innenstadt geräumt werden. 12 Millionen Kubikmeter Schnee schippt der Räumdienst jeden Winter aus dem Weg, das entspricht der Ladung von Zweihunderttausend Güterwaggons. Aber selbst wenn alles liegen bliebe, wäre Montréal noch immer bewohnbar - die Stadt ist komplett untertunnelt. Ein 35-Kilometer-Labyrinth von Gängen und Ladenfluchten verbindet Hotels, Büros, Shopping-Malls und einen ausgewachsenen Eishockey-Ring. Platz genug für etliche Hockeyfelder hätten sie auf den 66.000 zugefrorenen Seen Kareliens. Aber hier bohren sie lieber Löcher ins Eis und angeln. "Der ideale Zeitvertreib", findet Andrej Kokkonen. "Und gesund ist es auch. Beim Eisfischen bewegt man alle Muskeln!" Bei minus 16 Grad Celsius findet in Obihiro auf der japanischen Nordinsel Hokkaido das traditionelle Ban'ei-Pferderennen statt - mit kraftvollen Zugtieren, die 500 Kilogramm Gewicht über eine hügelige Schotterpiste ziehen.