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Aktuell Kultur

Lesemarathon: Ingeborg-Bachmann-Preis

Ring frei: der Ingeborg-Bachmann-Preis ist einer der wichtigsten Literaturpreise. Aber der Weg zu dieser Auszeichnung ist hart. Vor Publikum wird der Literatur-Nachwuchs einer strengen Prüfung unterzogen.

Der Gong zur ersten Runde ist gefallen: in Klagenfurt hat der international renommierte Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit der Rede der Peisträgerin von 2011, Maja Haderlap, begonnen. Anschließend wurde die Reihenfolge der Lesungen ausgelost. Bis Samstag gehen 13 deutschsprachige Autoren in den Wettstreit um den Literaturpreis. In dem Geburtstort der Dichterin am Wörthersee hat der Lesewettbewerb eine lange Tradition: Seit 1976 ringen jedes Jahr junge Nachwuchsschriftsteller vor Publikum und einer strengen Jury um ihre ersten literarischen Meriten. Für die Präsentation ihrer noch unveröffentlichten Texte haben sie 20 Minuten Zeit, anschließend diskutieren die Juroren ihre Kritik vor Publikum.

In diesem Jahr treten fünf Kandidaten aus Deutschland an: Katharina Gericke (Berlin), Anne-Kathrin Heier (Berlin), Kerstin Preiswuß (Leipzig), Tobias Sommer (Bad Segeberg) und Senturhuran Varatharajah (Berlin). Dabei ist auch der Cartoonist und Autor Tex Rubinowitz (Hannover) Aus Österreich kommen fünf junge Autoren: Olga Flor (Graz), Gertraud Klemm (Pfaffstätten), Roman Marchel (Waldviertel), Georg Petz (Graz) und Birgit Pölzl (Graz). Die Schweizer Autoren beim Bachmann-Wettbewerb sind: Michael Fehr (Bern) und Romana Ganzoni (Celerina). Alle Kandidaten wurden von einem Verlag als literarischer Nachwuchs-Schriftsteller empfohlen, selbst bewerben kann man sich nicht.

*** ACHTUNG: Nur zur Berichterstattung über den Ingeborg-Bachmann-Preis verwenden! ***) Symbolbild Brille auf Manuskripten

Nervenaufreibend: Lesung live vor Jury und Publikum

Die Leseproben der 14 ausgelobten Teilnehmer werden live vom österreichischen Fernsehen ORF übertragen und können weltweit im Netz mit verfolgt werden. Die Entscheidung, wer den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis mit nach Hause nehmen darf, fällt am Sonntag (06.07.2014). Er ist mit 25.000 Euro hochdotiert und kann zum wichtigen Baustein einer späteren Schriftsteller-Karriere werden.

hm/jb (dpa/orf.de)