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Reise

Lenbachhaus zeigt Macke und Marc

Am Mittwoch startet im Münchener Lenbachhaus eine große Ausstellung mit Werken der expressionistischen Künstler August Macke und Franz Marc. Im Mittelpunkt steht ihre Künstlerfreundschaft.

Rund 200 Gemälde, Papierarbeiten und private Dokumente geben Einblicke in die Entwicklung der Maler, die von 1910 bis zu Mackes Kriegstod 1914 eine herzliche Beziehung pflegten. "Sie haben sich ganz stark gegenseitig inspiriert und beeinflusst", sagte die Kuratorin Annegret Hoberg am Dienstag in München. Ihre gemeinsame künstlerische Heimat war die Künstlergruppe des "Blauen Reiter", die Anfang des 20. Jahrhunderts um neue Ausdrucksformen in der Kunst rang.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn und war dort bereits 2014 zu sehen. Die Münchner Schau wurde um 15 Werke ergänzt, etwa Franz Marcs "Kämpfende Formen" aus der Münchner Pinakothek der Moderne oder "Türkisches Café" von August Macke aus dem Eigenbesitz der Städtischen Galerie im Lenbachhaus.

"August Macke und Franz Marc. Eine Künstlerfreundschaft" ist vom 28. Februar bis zum 3. Mai zu sehen. Im Oktober widmet sich ein ähnliches Projekt den befreundeten Malern Paul Klee und Wassily Kandinsky.

Das Lenbachhaus ist berühmt für die weltweit größte Sammlung zur Kunst des "Blauen Reiter" von Franz Marc, Wassily Kandinsky, August Macke, Paul Klee oder Gabriele Münter.

at/ak (dpa)