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Kultur

Leipziger Buchmesse ist Kinderschuhen entwachsen

Die Leipziger Buchmesse ist nach Ansicht des Leipziger Messe-Geschäftsführers Wolfgang Marzin den Kinderschuhen entwachsen. "Ihre Position im Rund der europäischen Veranstaltungen der Branche festigt sich", sagte er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) wenige Tage vor Beginn der Buchmesse (17.-20.3). Im Portfolio der Leipziger Messen stehe sie dank der größten Öffentlichkeitswirkung noch über der Internationalen Automobilmesse (AMI). "Jeder Aussteller, der zusätzlich kommt, zieht seine Kunden und Leser mit sich", erklärte Marzin das Wachstum.

"Trotz wirtschaftlich schwieriger Situation hat die Buchmesse einen Lauf zur Zeit, keine Frage." Sie habe hohen Sympathiewert. "Der Leipziger Termin steht seit Jahren. Wir wollen berechenbar und fair sein." So sieht Marzin in der erstmals zeitgleichen lit.cologne kein Problem. "Wir haben die Preise nicht erhöht und bieten den Kunden erweiterte Flächen und für das gleiche Geld mehr Service. Das heißt, wir sind unterm Strich günstiger geworden."

Die Buchmesse habe 1990 begonnen, wieder die alte zu werden. Leipzig sei nicht als Druck-, sondern Lesestadt zurückgekehrt und erlange wieder ihre einstige Bedeutung. "Es ist nichts überfüllt oder überteuert, die Dienstleistung stimmt." Der Anziehungspunkt schlechthin sei natürlich die Kombination mit "Leipzig liest" und "Leipzig hört".