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Bildung

Leipzig - Frischer Wind im Osten

Leipzig ist eines der Hochschulzentren Ostdeutschlands. 30.000 Studenten prägen das Leben der Stadt. Mit ihren 600 Jahren ist die Alma Mater Lipsiensis die zweitälteste Hochschule Deutschlands.

Experimentalhörsaal an der Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig (Foto: Armin Kühne)

Alte Uni mit jungem Gesicht: Die Universität Leipzig blickt auf eine lange Tradition zurück

Fast jeder 15. Einwohner Leipzigs studiert. Eine beachtliche Quote, die der Stadt an der Pleiße ein junges Gesicht verleiht und für frischen Wind sorgt. Die meisten der angehenden Akademiker studieren an der Uni. Diese hat insgesamt 14 Fakultäten, ist sehr beliebt und deshalb auch ziemlich überlaufen. Zu den beliebtesten Fächern gehören Medizin, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und Sport. Doch man muss in Leipzig nicht zwingend an der Universität studieren, denn die Stadt hat noch sechs weitere Hochschulen. Bekannt sind da vor allem die HGB, die Hochschule für Grafik und Buchkunst, und die Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn-Bartholdy".

Alte Bücher und neue Forschung

Leipzig gilt als eines der Hochschulzentren Ostdeutschlands. Die Alma Mater Lipsiensis, die Universität zu Leipzig, ist alt, sehr alt sogar. Mit ihren 600 Jahren ist sie die zweitälteste Hochschule Deutschlands. Nur die Heidelberger Uni zählt noch ein paar Jahre mehr, 34, um genau zu sein. Der Campus liegt mitten im Stadtzentrum, direkt neben dem Augustusplatz mit Oper und Gewandhaus. Dutzende Forschungsinstitute von internationalem Rang haben sich in den letzten Jahren in der Stadt niedergelassen, darunter das renommierte Max-Planck-Institut, das Zentrum für Umweltforschung und das Fraunhofer Institut. Wer also ein Praktikum in der Forschung machen will, ist in Leipzig genau am richtigen Platz. Und die Nationalbibliothek in Leipzig bietet eine der umfangreichsten Büchersammlungen deutschsprachiger Literatur, von jedem seit 1913 in Deutschland erschienenen Werk findet man hier mindestens ein Exemplar.

Internationals welcome

Studentinnen der Wirtschaftswissenschaften in einer Statistikvorlesung (Foto: dpa)

Leipzig international: Ausländische Studierende sind willkommen in der sächsischen Metropole

Über 3000 Studierende aus aller Welt schreiben sich jedes Jahr an den Leipziger Hochschulen ein. Viele kommen über die Austauschprogramme des DAAD, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, wie etwa Sokrates oder Erasmus. Der Großteil bleibt für etwa ein Jahr in der Stadt. Besonders beliebt sind Fächer wie Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Deutsch als Fremdsprache. Leipzig wird besonders für seine gute Sprachenausbildung geschätzt, das Angebot reicht von Arabisch über Japanisch bis Chinesisch. Bei Fragen und Problemen rund ums Studium helfen der Studentinnenrat und das Akademische Auslandsamt. Ein auf Spenden basierender Förderverein hilft sogar ausländischen Studierenden, die in finanzielle Nöte geraten.

Siesta und Party

Die meisten ausländischen Studierenden wohnen in einem der zentrumsnahen Wohnheime und treffen sich regelmäßig zu Stammtischen, um über ihre Probleme und die Möglichkeiten des Studiums zu diskutieren; und natürlich um ab und zu ausgiebig zu feiern. Einmal im Jahr organisiert der Studentinnenrat, gemeinsam mit ausländischen Studierenden, dem Akademischen Auslandsamt und einem Dutzend Leipziger Kulturvereinen eine Internationale Studentische Woche. In der Mensa der Uni gibt es dann Menüs aus aller Welt, in der gesamten Stadt werden internationale Feste gefeiert, Konzerte gegeben und Ausstellungen gezeigt.

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