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Fit & gesund

Leidvoll - Krampfadern und wie man sie wegbekommt

Seit wir uns von allen Vieren aufgerichtet haben, lastet die ganze Blutsäule auf den Beinen und den darin befindlichen Venenklappen. Unsere Venen stehen unter Druck. Mögliche Folge sind Krampfadern.

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Arterien transportieren das sauerstoffreiche Blut vom Herz in die Organe, Venen leiten das sauerstoffarme Blut zum Herzen zurück. Die Venen befördern pro Tag 7000 Liter Blut gegen die Schwerkraft zum Herzen. Dabei hilft zum Beispiel die Muskelpumpe in den Waden. Sie presst die Venen zusammen und das Blut zum Herzen zurück. Außerdem besitzen die Venen Ventile, die verhindern, dass das Blut in die falsche Richtung zurückfließt. Ist das Bindegewebe schwach, sind die Venenwände dem Druck irgendwann nicht mehr gewachsen. Dann erweitern sich die Venen und die Venenklappen können nicht mehr richtig schließen. Ein Teil des Blutes sackt zurück ins Bein, die Venenwände weiten sich und leiern aus. Sie werden an der Beinoberfläche sichtbar - als Krampfadern. Die klassische Methode der Krampfadern-Operation ist das Stripping, das Herausziehen der kranken Vene. Aber heute gibt es auch andere Methoden, um die Krampfadern zu entfernen - zum Beispiel mit dem Einsatz von Laser oder Mikroschaum (Sklerotherapie). Bei einer Laser-Operation wird die Vene lokal betäubt. Dann wird der Laser in das Gefäß eingeführt und erhitzt das Blut in der Vene. Der Venenschlauch wird dadurch von innen verschweißt und schließt sich zu einem dünnen Strang zusammen wie ein Reißverschluss. Im Laufe der Zeit baut der Körper die verschlossene Vene ab. Kleinere Seitenäste, die der Laser nicht erreichen kann, werden mit Mikroschaum verschlossen. Bei der Radiowellen-Therapie wird ein Hochfrequenzkatheter in die kranke Vene eingeführt. Durch die Wärmeenergie schrumpft die Venenwand und die Vene verschließt sich, sie wird also von innen heiß verschweißt.