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Sport

Leichter Sieg für Djokovic

Die beiden Weltrangslisten-Ersten erreichen beim Grand-Slam-Turnier von Wimbledon mühelos die zweite Runde. Für Deutschlands Besten ist dagegen schon nach zwei Stunden Schluss beim wichtigsten Tennis-Event des Jahres.

Novak Djokovic ist mit einem ungefährdeten Sieg über Philipp Kohlschreiber in das Unternehmen Titelverteidigung gestartet. Der Weltrangliste-Erste aus Serbien schlug den Deutschen Philipp Kohlschreiber mit 6:4, 6:4 und 6:4 und zog in die zweite Runde des Grand-Slam-Turniers von Wimbledon ein. Sollte Djokovic die All-England-Championsships gewinnen, würde er mit seinem Trainer Boris Becker gleichziehen, der in London 1985, 1986 und 1989 ebenfalls dreimal gewann. Djokovic hat den Klassiker bisher 2011 und 2014 für sich entschieden.

Kohlschreiber, momentan Deutschlands bester Tennisprofi, ließ zwar ab und an sein Können aufblitzen, hatte aber gegen Djokovic immer, wenn es um die entscheidenden Punkte ging, keine Chance. Nach etwas über zwei Stunden musste er als Geschlagener dem momentan besten Spieler der Welt die Hand reichen. Damit bleibt auch Kohlschreibers Negativ-Serie bestehen: Noch nie hat er gegen einen Weltranglisten-Ersten gewinnen können. Ausgeschieden sind auch Florian Mayer, Jan-Lennard Struff und Benjamin Becker.

Haas und Zverev weiter

Ein glückliches Gesicht machte dagegen kostete Tommy Haas. Als ältester Spieler seit Jimmy Connors im Jahr 1991 gewann der 37-Jährige ein Match beim Grand-Slam-Klassiker in Wimbledon. "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass mich das nicht interessiert. Das finde ich schon cool", sagte Haas über die Alters-Statistik nach seinem erstaunlich souveränen und unaufgeregten 6:2, 6:3, 4:6, 6:2-Erfolg gegen den Serben Dusan Lajovic. Ebenfalls in Runde zwei steht Nachwuchshoffnung Alexander Zverev. Der 18-Jährige musste bei seiner Grand-Slam-Premiere gleich über fünf Sätze gehen. Am Ende gewann Zverev gegen den Russen Teimuras Gabaschwili mit 6:3, 1:6, 6:3, 3:6 und 9:7.

Petkovic souverän

Bei den Frauen ist Andrea Petkovic mit einem beeindruckenden 6:0, 6:0-Erfolg in die zweite Runde eingezogen. Die 27-Jährige ließ der US-Amerikanerin Shelby Rogers bei ihrem Sieg in nur 39 Minuten keine Chance. Ebenfalls weiter kam Anna-Lena Friedsam. Die 21-Jährige besiegte die Russin Witalja Diatschenko in drei Sätzen mit 3:6, 6:3 und 7:5. Ausgeschieden ist dagegen Annika Beck.

Keine Blöße gab sich die Nummer eins der Weltrangliste, Serena Williams. Die US-Amerikanerin setzte sich gegen Margarita Gasparyan aus Russland mit 6:4 und 6:1 durch und darf damit nach ihren Erfolgen bei den Australian Open und den French Open weiter vom Grand Slam träumen, dem Sieg bei den vier wichtigsten Turnieren in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York innerhalb eines Kalenderjahres.

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