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Sport

Lehmann will zu neuem Club

Nationaltorhüter Jens Lehmann sieht bei Arsenal London keine Zukunft mehr für sich, in Barcelona nehmen die Gerüchte kein Ende, und in der englischen Premier-League wurde ein Clubbesitzer verhaftet.

Jens Lehmann - dpa

Sucht neuen Club mit Champions-League-Ambitionen: Jens Lehmann

Fußball-Nationaltorhüter Jens Lehmann hat das Kapitel FC Arsenal abgehakt und zugleich überraschend die Verlängerung seiner Laufbahn bei einem anderen europäischen Top-Club in Aussicht gestellt. "Wenn ich noch einmal Champions League spielen kann, überlege ich es mir noch mal", erklärte Deutschlands Torwart Nummer Eins im Fachmagazin "kicker" (10.4.2008). Bei Arsenal hat er die Hoffnung auf die Rückkehr in die Stammelf dagegen praktisch aufgegeben. "Was soll ich noch hoffen? Wenn ich nicht spiele, obwohl der andere Torwart nicht gerade glücklich spielt, wird es schwierig", sagte Lehmann in Anspielung auf seinen spanischen Rivalen Manuel Almunia.

Das Ausscheiden aus der Champions League als Reservespieler der Londoner bezeichnete der 38-Jährige als "Tragödie". Lehmann sieht nun in der Europameisterschaft im Juni in Österreich und der Schweiz seine nächste große Herausforderung. "Ich werde bei der EM spielen und habe bewiesen, dass ich es noch immer kann", sagte der Wahl-Engländer, der mit dem Interview seinen selbst auferlegten Medien-Boykott beendete. Noch in der Winterpause hatte er sich gegen einen Wechsel zu seinem Ex-Verein Borussia Dortmund entschieden.

Festnahme in Großbritannien

Nach der Verhaftung des Mitbesitzers des englischen Premier-League-Clubs Birmingham City, David Sullivan, und der Geschäftsführerin Karren Brady ist der Handel mit Clubaktien an der Londoner Börse am Donnerstag vorübergehend ausgesetzt worden. Sullivan und Brady waren am Vorabend im Zusammenhang mit einer polizeilichen Untersuchung von Bestechungsfällen im englischen Fußball kurzzeitig festgenommen und verhört worden. Danach wurden sie unter Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihnen wird falsche Buchführung und Betrug vorgeworfen. Die Polizei geht seit einigen Monaten Korruptionsvorwürfen in der englischen Liga nach.

Barcas Gerüchteküche brodelt

Barcelonas Ronaldinho (r.) und Deco, Quelle: AP

Parylöwen ohne Disziplin? Neue Vorwürfe belasten Barcelonas Ronaldinho (r.) und Deco

Der FC Barcelona hat dementiert, verdeckte Disziplinar-Maßnahmen gegen einige seiner Stars verhängt zu haben. "Es wurden keine Spieler vom Kader ausgeschlossen", erklärte Sportdirektor Txiki Begiristain. Er widersprach Aussagen von Xavier Sala Martin, einem Mitglied von Barcas Wirtschaftsrat. Er hatte behauptet, dass einige Spieler aus disziplinarischen Gründen derzeit nicht spielen würden. Um eine öffentliche Diskussion zu vermeiden, hätte der Klub den Betreffenden Verletzungen angedichtet. Namen nannte Sala Martin nicht. Er ließ durchblicken, dass das ausschweifende Nachtleben der Stars der Grund für die Maßnamen sei. Die Presse spekuliert, dass es sich um Ronaldinho, den Portugiesen Deco und den Mexikaner Rafael Marquez handeln soll. Die drei Profis mussten in dieser Saison insgesamt 13 Mal Verletzungspausen einlegen.

2008 Nackte werben für EM

2008 splitternackte Freiwillige sollen vor der Fußball-Europameisterschaft im Sommer 2008 im Wiener Stadion Lust auf das Sportereignis machen. Der New Yorker Künstler Spencer Tunick, der Nackte bereits vor Gletschern oder mitten in New York in Szene setzte, steckt hinter der Aktion. Seine Kunst passe zurFußball-EM, da sie ein starkes Gemeinschaftsgefühl vermittle, sagte Katharina Murschetz von der Kunsthalle Wien. Der nackte Massenauflauf solle am 11. Mai stattfinden - bei jedem Wetter.

Geldstrafe für Beckham

Los Angeles Galaxy-Star David Beckham - AP

Zu Verkehrsunterricht verdonnert: Los Angeles Galaxy-Star David Beckham

David Beckham muss nach einer Verkehrswidrigkeit 160 US-Dollar Strafe zahlen. Beckham war von der Polizei in Los Angeles erwischt worden, als er unerlaubter Weise links abgebogen war. "Becks" wird zudem mit einem Punkt im Strafenregister belegt, wenn er nicht an einem Verkehrsunterricht teilnehmen sollte. Die Geldstrafe kann Beckham leicht verschmerzen. Auch nach seinem Wechsel in die sportlich zweitklassige US-Profiliga MLS ist der englische Superstar in Diensten von Los Angeles Galaxy mit 31 Millionen Euro pro Jahr - inklusive Werbeeinnahmen - laut France Football der bestbezahlte Fußballer der Welt.

Frauen aus USA und Kanada lösen Olympia-Ticket

Das Teilnehmerfeld für das olympische Fußball-Turnier der Frauen im August in China ist fast komplett. Titelverteidiger USA (3:0 gegen Costa Rica) sowie Kanada (1:0 gegen Mexiko) qualifizierten sich als zehnte und elfte Mannschaft für die Sommerspiele. Der letzte Olympia-Teilnehmer wird am 19. April in einem Entscheidungsspiel zwischen Vize-Weltmeister Brasilien und Ghana in Peking ermittelt. Bisher hatten sich neben Gastgeber China auch Weltmeister Deutschland, Norwegen, Schweden, Nigeria, Argentinien, Japan, Nordkorea sowie Neuseeland die Olympia-Tickets gesichert. Die drei Vorrunden-Gruppen werden am 20. April ausgelost. (tos)