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Sport

Lehmann: Notfalls in die zweite Liga

Nationaltorhüter bleibt bei Arsenal nur auf der Bank. Bundestrainer Löw fordert ein Umdenken nach dem Europacup-Desaster. Rotsünder Lucio ist für vier Spiele gesperrt. Fußball-Krawalle nun auch in Bosnien.

Mann sitzt auf einer ansonsten leeren Spieler-Bank in einem Stadion (Quelle: dpa)

Herr Lehmann - bei Arsenal hütet er die Bank (Archivbild)

Nationaltorwart Jens Lehmann hat erstmals sogar einen Wechsel in die zweite Liga nicht ausgeschlossen, um seine EM-Teilnahme nicht zu gefährden. Die Bundesliga sei immer attraktiv und eine Option; vielleicht auch die zweite Liga. Er wolle in jedem Fall zur EURO – da zu spielen, sei immer sein Ziel gewesen, sagte die deutsche Nummer eins in einem Interview mit dem Fachblatt "kicker". Teammanager Arsene Wenger vom FC Arsenal hat dem zur Nummer zwei degradierten Lehmann inzwischen aber sogar leise Hoffnungen auf ein Comeback beim englischen Erstligisten gemacht.

Löw: Deutsche Teams zweikampfschwach

Nach dem Desaster der deutschen Klubs im Europacup in der vergangenen Woche mit sechs Spielen ohne Sieg fordert Bundestrainer Joachim Löw ein Umdenken bei der Ausbildung. Man dürfe selbst kleine Fehler nicht tolerieren, sagte er im "kicker". Bei Untersuchungen, die der DFB seit einem Jahr durchführt und in einer Datenbank erfasst, hat Löw bei den deutschen Teams vor allem Schwächen im Zweikampfverhalten ausgemacht.

Rotsünder Lucio vier Partien auf der Bank

Zweikampfszene: Fußballspieler verhakeln sich auf der Jagd nach dem Ball (Quelle: AP)

Bayerns Lucio (l.) hart im Zweikampf - in diesem Fall ohne Rote Karte (Archivbild)

Der brasilianische Nationalspieler Lucio vom Bundesligisten Bayern München ist für vier Meisterschaftsspiele gesperrt worden. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes verhängte die Strafe "wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung". Lucio war am Samstag beim 1:3 der Bayern im Bundesliga-Spiel bei Meister VfB Stuttgart in der 70. Minute vom Schiedsrichter nach einer Attacke gegen Ludovic Magnin des Feldes verwiesen worden.

Fußball-Randale in Bosnien

Elf zum Teil schwer Verletzte, darunter acht Polizeibeamte, gab es in Bosnien bei Ausschreitungen im Vorfeld eines Fußballspiels. Offenbar handelte es sich dabei um ethnische Konflikte zwischen kroatischen und muslimischen Anhängern der Klubs Zrinjski und Velez. Die Polizei setzte Tränengas ein. Zwölf Personen wurden verhaftet. (rri)