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Frankreich

Lawine reißt in Savoyen mehrere Skifahrer um

Die Helfer atmen auf: Nach jüngsten Meldungen hatten die Betroffenen Glück im Unglück. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass im ostfranzösischen Tignes Menschen durch Schneemassen den Tod finden.

Frankreich Tignes - Skigebiet (picture-alliance/dpa/MAXPPP/J. Dechene)

Bekanntes Skigebiet: Blick auf Tignes (Archivbild)

Beim Abgang einer Lawine in den französischen Alpen sind mehrere Skifahrer umgeworfen worden. Sie seien vor allem vom Luftdruck getroffen worden, erläuterte eine Sprecherin des Wintersportortes Tignes. Die Skifahrer hätten den Bereich aber aus eigener Kraft verlassen können. "Es gab keine große Menge Schnee."

Nach jüngsten Behördenangaben wurde niemand ernsthaft verletzt. Die Suche nach Verschütteten sei inzwischen eingestellt worden, teilte ein Gendarmerie-Sprecher mit. Das Unglück ereignete sich auf einer blauen Piste, die nicht gesperrt war. Zuvor war viel Neuschnee gefallen. Das Lawinenrisiko lag bei Stufe vier von fünf.

Suche mit Hunden

Einsatzkräfte hatten mit Hunden nach möglichen Opfern gesucht. Die Arbeiten wurden durch schlechte Sichtverhältnisse erschwert. Dadurch konnten keine Hubschrauber eingesetzt werden.

Erst Mitte Februar hatte eine etwa 400 Meter breite Lawine bei Tignes in der Alpen-Region Savoyen vier Menschen in den Tod gerissen. Das Unglück hatte drei Touristen und ihren erfahrenen Skilehrer getroffen. Es ereignete sich außerhalb der Pisten.

Das Skigebiet Tignes-Val d'Isère ist eines der bekanntesten in Frankreich. Es bietet 480 Hektar offizielle Pisten und ein Gebiet von 3200 Hektar abseits der Pisten. Die maximale Höhe beträgt 3456 Meter. Die Gemeinde Tignes ist eine der höchstgelegenen in ganz Europa.

jj/sti (dpa, afp, rtr)

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