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Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten - 9.12.2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

PEKING: Die Volksrepublik China hat jede Kritik an der Behandlung des inhaftierten Friedensnobelpreisträgers Liu zurückgewiesen. Jeder Versuch, in dieser Angelegenheit Druck auf China auszuüben, werde ohne Erfolg bleiben, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Peking. China hat bereits mehrfach klar gemacht, dass weder Liu noch Angehörige zur Verleihung des Friedensnobelpreises am Freitag in die norwegische Hauptstadt Oslo reisen dürfen. Liu verbüßt eine elfjährige Haftstrafe wegen sogenannter Untergrabung der Staatsgewalt. Zahlreiche Länder und Organisationen haben seine Freilassung gefordert.

PJÖNGJANG: Erstmals seit dem nordkoreanischen Artillerieangriff auf eine zu Südkorea gehörende Insel ist der Machthaber des kommunistischen Staates, Kim, mit einem hochrangigen Vertreter Chinas zusammengetroffen. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete, Kim und das Staatsratsmitglied Dai hätten in Pjöngjang offene Gespräche über die bilateralen Beziehungen und die Lage auf der koreanischen Halbinsel geführt. Dabei sei ein Konsens erzielt worden, berichtete Xinhua ohne nähere Erläuterungen.

MEXIKO-STADT: Zwei Tage vor dem offiziellen Ende der UN-Klimakonferenz im mexikanischen Cancun zeichnet sich noch kein Durchbruch im Kampf gegen die Erderwärmung ab. Eine Gruppe von 50 der insgesamt 194 Teilnehmerstaaten hat die Verhandlungen über einen Entwurf für ein Abschlussdokument übernommen. Dazu gehört auch Deutschland. Bundesumweltminister Röttgen sagte in Cancun, er rechne mit harten Verhandlungen. Es werde bis zur letzten Minute gepokert werden. In einer Rede rief Röttgen die Staatengemeinschaft auf, Klimaschutz als Wachstumschance zu begreifen.

BERLIN: Einer von vier Bürgern weltweit hat nach einer neuen Studie in den vergangenen zwölf Monaten Bestechungsgelder an Behörden oder Institutionen gezahlt. Dies teilte die Antikorruptions-Organisation Transparency International anlässlich des Welttages gegen die Korruption an diesem Freitag mit. Am weitesten verbreitet waren Schmiergeldzahlungen dem Korruptionsbarometer zufolge in Afrika südlich der Sahara. Danach folgten der Nahe Osten sowie Nordafrika. In Europa und in Nordamerika lag der Anteil derer, die in den vergangenen zwölf Monaten Bestechungsgelder zahlten, bei fünf Prozent. Befragt wurden mehr als 91.000 Menschen in 86 Ländern und Regionen.

TEL AVIV: Die israelische Luftwaffe hat mehrere Ziele im Gaza-Streifen angegriffen. Es seien eine Waffenfabrik und zwei Terrorzentren in dem Palästinensergebiet beschossen worden, teilte die Armee mit. Die Luftschläge seien eine Reaktion auf Angriffe militanter Palästinenser mit Granaten auf israelisches Gebiet gewesen. Dadurch sei ein Mensch verletzt worden.

BERLIN: Deutschland will seine Sicherheitsarchitektur im Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus offenbar umbauen. Nach übereinstimmenden Zeitungsberichten ist Innenminister de Maizière gewillt, Empfehlungen einer Expertenkommission zu folgen, die auf eine Zusammenlegung der Bundespolizei und des Bundeskriminalamts (BKA) hinauslaufen. Ziel ist es, Doppelstrukturen abzuschaffen und insbesondere die Abwehr von Terroranschlägen effizienter zu machen.

WIESBADEN: Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im November so stark gestiegen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Die Inflationsrate lag im vergangenen Monat bei 1,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Stärker gestiegen waren die Preise zuletzt im Oktober 2008 - damals aber um 2,4 Prozent. Für die steigenden Preise waren wie schon in den vergangenen Monaten vor allem Energie und Lebensmittel verantwortlich.

SHANGHAI: Der Bayer-Konzern investiert eine weitere Milliarde Euro in China. Mit dem Ausbau der Kapazitäten am Standort Shanghai soll der Umsatz in China bis 2015 auf rund fünf Milliarden Euro gesteigert werden, teilte das Unternehmen mit. Der Konzern will vor allem die Produktion hochwertiger Materialien ausbauen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Immer wieder einzelne Schnee- oder Schneeregenschauer. Im Norden sind Aufheiterungen möglich. Höchsttemperaturen zwischen minus zwei und plus vier Grad.

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