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Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten - 21.12.2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

TEHERAN: Bei einem Erdbeben der Stärke 6,5 sind im Südwesten des Iran mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Hunderte seien verletzt , sagte der Gouverneur der am schwersten betroffenen Provinz Kerman. Da es Verschüttete gebe, könne die Zahl der Opfer noch steigen. Mehrere der schwer zugänglichen Dörfer seien zerstört, die Telefonverbindungen unterbrochen. Das Epizentrum des Bebens lag nach Behördenangaben in der Nähe von Hosseinabad nahe der historischen Stadt Bam. Dort waren vor sieben Jahren bei einem Erdbeben der Stärke 6,3 mehr als 20.000 Menschen ums Leben gekommen.

MINSK: In Weißrussland haben Gerichte in Eilverfahren fast 600 Demonstranten wegen Teilnahme an Protesten gegen die Wiederwahl von Präsident Lukaschenko zu Haftstrafen zwischen fünf und 15 Tagen verurteilt. Die Proteste seien nicht genehmigt gewesen, sagte der Polizeichef der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Es gebe keine Garantie, dass alle nach Verbüßen der Strafe freikämen. Gegen die Verantwortlichen der Proteste werde weiter ermittelt. Ihnen drohen im Falle einer Verurteilung bis zu 15 Jahren Haft.

FRANKFURT AM MAIN: Plötzlich einsetzender Schneefall hat den Flughafen Frankfurt erneut vor massive Probleme gestellt. Von 5:00 Uhr bis 8:30 Uhr waren weder Starts noch Landungen möglich, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Rund 300 Flüge mussten annuliert werden. Auch andere europäische Flughäfen sind betroffen. In Brüssel kam es wegen knapper Enteisungsmittel für die Flugzeuge zu erheblichen Verspätungen. Am Londoner Flughafen Heathrow gab es nur eingeschränkte Starts und Landungen. Zur Entlastung wurde das Nachtflugverbot gelockert. Die Deutsche Bahn hat sich unterdessen bei ihren Kunden für die massiven Verspätungen und Ausfälle wegen des winterlichen Wetters entschuldigt.

BERLIN: Bund und Länder suchen weiter nach einem Hartz-IV-Kompromiss. Zu diesem Zweck wird eine hochgradig besetzte Arbeitsgruppe an diesem Dienstag erneut zusammenkommen. Die Auftaktrunde war am Montag ohne konkretes Ergebnis geblieben. SPD und Grüne halten die von der schwarz-gelben Bundestagsmehrheit beschlossene Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes für Erwachsene um 5 Euro und das Bildungspaket für die 2,3 Millionen Kinder aus Hartz-IV-Familien für nicht ausreichend. Sie hatten daher den Gesetzentwurf im Bundesrat vergangene Woche scheitern lassen.

BANGKOK: Die thailändische Regierung will den seit acht Monaten geltenden Ausnahmezustand am Mittwoch in weiteren Provinzen aufheben. Das Kabinett habe zugestimmt, das im April erlassene Dekret für Bangkok und die Provinzen Nonthaburi, Pathum Thani und Samut Prakan außer Kraft zu setzten, sagte ein Regierungssprecher. Angesichts der Sicherheitslage seien die strengen Kontrollen nicht mehr nötig. - Der Ausnahmezustand war nach dem gewaltsamen Ende der im März begonnenen Proteste von Regierungsgegnern für das ganze Land erlassen worden.

PEKING: China unterstützt nach eigenen Angaben die Stabilisierungsmaßnahmen der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds in der Euro-Schuldenkrise. Das sagte der stellvertretende chinesische Ministerpräsident Wang anlässlich eines chinesisch-europäischen Wirtschaftsdialogs in Peking. China habe konkrete Schritte unternommen, um einigen EU-Ländern bei der Überwindung der Krise zu helfen. Wang sprach sich für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen China und der EU aus, um gemeinsam für ein robustes, nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum zu arbeiten.

NEW YORK: Die Vereinten Nationen haben eine Expertengruppe zur Erforschung des Artensterbens eingesetzt. Die UN-Vollversammlung verabschiedete dazu eine entsprechende Resolution. Die "Forschungsplattform für Biodiversität und Ökosysteme " - IPBES - soll Regierungen in aller Welt mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Artenvielfalt versorgen. Das Gremium orientiert sich dabei am Weltklimarat. Ihren ersten Bericht sollen die Forscher in drei Jahren vorlegen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Mitte Schneefall, im Südwesten Regen. Zu den Alpen hin sowie im Norden meist aufgelockerte Bewölkung, im Küstenbereich einzelne Schneeschauer. Höchstwerte zwischen minus 6 bis plus 7 Grad.

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