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Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten – 10.01.2011

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

PEKING: China und die USA wollen ihre angespannten Militärbeziehungen wieder verbessern. Bei einem Treffen mit seinem Kollegen Liang in Peking sprach sich US-Verteidigungsminister Gates für weitere Gespräche aus. Liang forderte die USA auf, ihre Waffenlieferungen an Taiwan einzustellen. Die Verkäufe gefährdeten chinesische Interessen. Taiwan sei ein untrennbarer Teil der Volksrepublik. Vor einem Jahr hatte die kommunistische Führung aus Protest gegen ein US-Waffenpaket im Wert von 6,4 Milliarden US-Dollar die Militärkontakte zu den USA weitgehend ausgesetzt. Chinas Verteidigungsminister wies zudem Vorwürfe zurück, die jüngste militärische Modernisierung seines Landes stelle eine Bedrohung für andere Staaten dar.

BERLIN: Die Verseuchung von Tierfutter mit giftigem Dioxin wurde nach Angaben der Verbraucherschutzorganisation "Foodwatch" durch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln verursacht. Das hätten Analysen von Futterfettproben mit hoher Wahrscheinlichkeit ergeben. Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner wird heute mit Vertretern der Agrarwirtschaft und Verbraucherschützern über Konsequenzen aus dem Dioxin-Skandal beraten. Die CSU-Ministerin will die Sicherheit in der Futtermittelkette erhöhen. Eine Möglichkeit dafür sieht sie in einer Verschärfung der Zulassungsbedingungen für Zulieferer von Futtermittelrohstoffen.

KABUL: Außenminister Westerwelle hat erstmals seit seinem Amtsantritt das Bundeswehrlager im nordafghanischen Kundus besucht. Dabei lobte er das Engagement der deutschen Soldaten. Bei einem Treffen mit dem FDP-Minister dankte der Gouverneur der Provinz den Deutschen für ihren Einsatz. In Kabul hatte Westerwelle der Regierung zuvor nochmals versichert, dass die Bundesregierung Afghanistan auch nach dem für 2014 geplanten Abzug der letzten deutschen Soldaten weiter unterstützen werde. - Bei Gefechten im Einsatzgebiet der Bundeswehr in Nordafghanistan wurden nach Angaben der ISAF-Schutztruppe mehr als zehn Aufständische getötet.

BERLIN: Die Verkehrsministerkonferenz von Bund und Ländern wird bei einem Sondertreffen über das Winterwetter-Chaos bei der Bahn beraten. Konzernchef Grube soll dabei die Frage beantworten, warum das Unternehmen bei Schnee und Eis so viele Probleme hatte, einen funktionierenden Verkehr aufrecht zu erhalten. Bundesverkehrsminister Ramsauer kündigte an, er wolle erreichen, dass die Dividende von 500 Millionen Euro, die die Bahn jährlich an den Bund zahlen solle, überwiegend zur Finanzierung von Verkehrsprojekten der Bahn genutzt werde.

BERLIN: In Krankenhäusern der Europäischen Union ist die Hygiene-Situation nach Angaben von EU-Gesundheitskommissar Dalli "alarmierend". Jedes Jahr stürben rund 37.000 Menschen an dort auftretenden Infektionen, mehr als vier Millionen Patienten würden durch Keime zumindest angesteckt, sagte er der Tageszeitung "Die Welt". Es dürfe in diesem Bereich nicht gespart werden.

JUBA: Begleitet von Kämpfen an der Grenze zum Norden geht im Südsudan die Volksabstimmung über eine Unabhängigkeit mit anhaltend hoher Beteiligung weiter. Am zweiten Tag der Stimmabgabe warteten erneut tausende Menschen in der Region auf die Öffnung der Wahllokale. Die Volksabstimmung ist bis zum 15. Januar angesetzt. Es wird erwartet, dass die Bürger des armen, aber rohstoffreichen Landesteiles für ihre Unabhängigkeit stimmen.

TEHERAN: Im Nordwesten des Iran ist eine Passagiermaschine mit 106 Menschen an Bord abgestürzt. Wie die Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf Angaben der Rettungskräfte berichtet, sind dabei mindestens 77 Menschen ums Leben gekommen.

BRISBANE: Im Nordosten Australiens gibt es zwei weitere Hochwasser-Tote. Gut 100 Kilometer westlich von Brisbane stürzte eine teils meterhohe Wasserflut durch die Stadt Toowoomba mit 90.000 Einwohnern und setzte zahlreiche Straßen in Sekunden unter Wasser. Die Behörden in Brisbane bereiteten die Bewohner in vorgelagerten Stadtteilen auf eine mögliche Evakuierung vor.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Teils freundlich, teils stärker bewölkt. Südlich der Donau noch Schneefall. Tageshöchstwerte zwischen null und sechs Grad.

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